Erstellt am 20. September 2015, 21:35

von Daniela Führer

16.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Der ganze Stolz der Freiwilligen Feuerwehr Zeillern wurde am vergangenen Sonntag feierlich eröffnet: ihr neues Feuerwehrhaus.

 |  NOEN, Daniela Schlemmer
15 Monate dauerte die Errichtung des neuen Heimes für die Feuerwehr. Am 27. April 2014 erfolgte der Spatenstich und am vergangenen Sonntag wurde das geräumige und den Richtlinien des Feuerwehrverbandes entsprechende Haus für die 69 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen, 21 Reservisten und die 14-köpfige Feuerwehrjugend gesegnet und seiner Bestimmung übergeben.

13.000 freiwillige Arbeitsstunden investiert

Das Bauprojekt wurde mit 1,4 Millionen Euro veranschlagt. 1.050.000 Euro steuerten Land und Gemeinde bei. „Der Rest wurde von der Feuerwehr eingebracht, zum größten Teil mit freiwilligen Arbeitsstunden, aber auch finanziell“, berichtet Bürgermeister Friedrich Pallinger. „Den Budgetrahmen können wir genau einhalten.“
Die Florianijünger investierten über 13.000 freiwillige Arbeitsstunden in das Projekt. Weitere stolze 3.000 Stunden wurden von zahlreichen freiwilligen Nicht-Mitgliedern in den gut 15-einhalb Monaten Bauzeit geleistet. „Danke allen Helfern und auch den vielen Unterstützern und Gönnern im Hintergrund.

Viele Einzelpersonen, aber auch andere Vereine haben hier mitgeholfen. Das hat wieder gezeigt, dass wir in einem Ort leben, der zusammenhält und wo man sich gegenseitig unterstützt“, freut sich der Ortschef. Ebenfalls spricht er den zuständigen Firmen, allen voran der Firma Lehner, für den perfekten Ablauf, sowie den Grundbesitzern für die Zurverfügungstellung der Fläche Dank aus.

Plätze waren restlos gefüllt

Die Plätze im Festzelt und in der Fahrzeughalle waren bei der Eröffnungsfeier restlos gefüllt. „Das zeigt die starke Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Feuerwehr“, strich Landesfeuerwehrkommdandant Dietmar Fahrafellner in seiner Festrede hervor.

Schließlich wurde der feierliche Anlass noch genutzt, um verdiente Feuerwehrmitglieder zu ehren. Leopold Leonhartsberger, Manfred Lichtenschopf und Adalbert Waser erhielten die Verdienstmedaille 3. Klasse des NÖ Landesfeuerwehrverbandes. Manfred Büringer, Jakob Scheuch und Lukas Hochreiter bekamen das Verdienstzeichen 3. Klasse Bronze.

Das Verdienstzeichen der 2. Klasse Silber wurde dem Zeillerner FF-Kommandanten Herbert Harmoser höchstpersönlich verliehen, Gustav Kösler wurde für seine 50-jährige Feuerwehrmitgliedschaft geehrt und die Florianiplakette, die höchste Auszeichnung überhaupt, erhielt Oberpolier Johannes Brandstetter, der sich mit vollstem Einsatz für den Feuerwehrhausneubau eingesetzt hat. Den ganzen Tag über strömten über tausend Gäste ins neue Haus der Feuerwehr, um die neuen Räumlichkeiten zu inspizieren.