Erstellt am 02. Juli 2015, 05:51

von Hermann Knapp

60 neue Baugründe in Öhling. Aufschließung der 6,7 Hektar großen Fläche wird im Frühjahr 2016 starten. Erste Interessenten gibt es schon.

Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer mit dem Aufschließungskonzept der „Obstgarten-Siedlung“. Foto: Hermann Knapp  |  NOEN, Hermann Knapp
Die Aufparzellierung von 6,7 Hektar Bauland in Öhling – der sogenannten Obstgartensiedlung – nimmt konkrete Formen an. Das Land hat ja einen Architektenwettbewerb durchgeführt und sich nun für den Entwurf der Bietergemeinschaft IKW, Kommunal-Dialog und Landschaftsplaner Christian Winkler entschieden.

Obstbäume und Zufahrtsstraße: „Thema vom Tisch“

Viel zu tun hat die Gemeinde in den nächsten Wochen und Monaten: „Denn wir müssen unser Entwicklungskonzept völlig überarbeiten. Besonders wichtig ist mir dabei, dass wir auch im Ortsteil Oed neue Baugründe suchen und finden“, sagt Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer. „Denn natürlich wollen wir auch dort die Siedlungstätigkeit weiter forcieren.“

Mit dem Bau der Aufschließungsstraße, die über die Öhlermühle zur geplanten Obstgartensiedlung führen wird, soll im Frühjahr 2016 begonnen werden. Gescheitert sind übrigens die Verhandlungen mit Pächtern des Obstgartens.

Entlang der Plantage ist ja ebenfalls eine Zufahrtsstraße geplant. Um diese möglichst geradlinig führen zu können, hätten allerdings ein paar hundert Obstbäume geopfert werden müssen. Die Pächter des Obstgartens winkten ab und ihr Vertrag läuft noch bis zum Jahr 2027. „Das Thema ist vom Tisch, denn es ist keine Einigung gelungen“, bestätigt Hinterholzer.

Erste Interessenten haben sich schon gemeldet

Da eine gewaltige Fläche verbaut werden soll, musste natürlich auch ein Konzept für die Ableitung der Oberflächenwasser vorgelegt werden. Diese werden in einem Kanalnetz aufgefangen und zur Url abgeleitet.

Im Aufschließungskonzept berücksichtigt sind auch Spielplätze und Gehwege. Letztere werden in einen geplanten Themenweg „Birne“ eingebunden. Insgesamt werden auf der Fläche rund 60 Bauparzellen entstehen, erste Interessenten haben sich schon gemeldet. „Es entsteht da praktisch eine neue Siedlung. Für mich ist das vor allem auch ein wichtiges Angebot für junge Familien“, sagt Hinterholzer.