Erstellt am 20. November 2015, 04:08

von Wolfgang Kapf

Hartkunststoff muss raus. In den Abfallsammelzentren Amstetten Ost und Amstetten West, Haag, St. Peter/Au und St. Valentin werden ab sofort helle und bunte Hartkunststoffe gesammelt.

Die beiden Spitzen des Gemeindeverbandes für Umweltschutz in der Region Amstetten - Alfred Buchberger (l.) und Anton Kasser (r.) - geben den »Start der Hartkunststoff-Sammlung« bekannt. Foto: Wolfgang Kapf  |  NOEN, Wolfgang Kapf

„Beim Sperrmüll liegt zurzeit die Trennungsquote bei rund 67 Prozent. Wir wollen diesen Wert auf 70 Prozent erhöhen. Ein Schritt dazu ist die getrennte Sammlung von Hartkunststoffen,“ erklärt Anton Kasser, Obmann des Gemeindeverbandes für Umweltschutz in der Region Amstetten. „Wir haben jetzt dafür auch den geeigneten Partner – die Müller-Gutenbrunn-Gruppe mit Metran – gefunden.

Die Hartkunststoff-Sammlung wird in ausgewählten Abfallsammelzentren angeboten – und zwar für Hartkunststoffe, die überwiegend hell oder bunt sind. Nicht in die „HKS-Container“ gehören schwarze Artikel wie Maurertröge, Bau- und Bauhilfsstoffe wie Fensterprofile, PVC-Rohre und Styroporplatten sowie Verpackungsartikel wie volle Innendispersionseimer oder ölgefüllte Kanister.


Was darf hinein?

Hartkunststoff überwiegend hell oder bunt

Gartenartikel (Tische, Sessel, Blumentopfe, Gießkannen)

Küchenartikel (Bestecklade, Gemüseschneider, Kunststoffschalen)

Kinderspielartikel ( Bobby Car, Dreirad, Puppenküche, Sandspielzeug)

Transportartikel (Eimer, Klappkisten, Getränkekisten, Kunststoffpaletten)