Amstetten

Erstellt am 04. April 2017, 04:19

von Hermann Knapp

Neues Konzept für Amstettner Adventmarkt. Adventmarkt wird an drei Tagen im Schulpark stattfinden, am Hautplatz ist Weihnachtswald mit 400 Christbäumen geplant. Firmen und Vereine können sie schmücken.

Stadtmarketing-Geschäftsführerin Maria Ettlinger und Projektbetreuerin Stefanie Auer präsentierten das neue Konzept mit Weihnachtswald am Hauptplatz und Adventmarkt im Schulpark.  |  Knapp

Alle Jahre wieder: So sicher wie mit Weihnachten konnte man bisher mit dem Gemurre über den Amstettner Adventmarkt am Hauptplatz rechnen. Zu wenig Stimmung, zu wenig Kunsthandwerk waren zwei der häufigsten Kritikpunkte. In diesem Advent wird nun aber alles anders.

Stockschützen werden Bratlschießn veranstalten

Die Amstettner Marketing GmbH hat nämlich ein neues Konzept ausgearbeitet und Stadtmarketing-Geschäftsführerin Maria Ettlinger und Projektbetreuerin Stefanie Auer haben es in der Vorwoche im Schulpark präsentiert ( wir hatten berichtet, siehe hier  und unten). Der Ort war bewusst gewählt. Denn die vorweihnachtlichen Aktivitäten in der City werden künftig gesplittet.

Der eigentliche Adventmarkt wird unter dem Titel „Mostviertler Advent“ vom 8. bis 10. Dezember im Schulpark über die Bühne gehen.

„Angeboten werden in den liebevoll gestalteten Hütten Mostviertler Spezialitäten und Kunsthandwerk. Es wird aber auch ein buntes Rahmenprogramm geben, das die Bräuche des Mostviertels hautnah erlebbar macht. So werden etwa die Stockschützen des ESV Allersdorf ein Bratlschießn veranstalten“, berichtet Ettlinger. Es werden auch die Schulen eingeladen, sich mit Beiträgen in das Projekt einzubringen.

Kulinarik: „Waldplatzl“ mit Schmankerlhütten

Natürlich soll auch der Hauptplatz in der Adventzeit nicht brachliegen und daher wird man dort ab 25. November im Amstettner Weihnachtswald lustwandeln können. Der Wald wird aus 300 bis 400 Christbäumen bestehen, die von einem Händler geliefert werden. Das Motto lautet „Pflück’ Dir was!“

Firmen und Vereine haben die Möglichkeit, „Aktionsbäume“ zu erwerben und zu schmücken – bevorzugt mit Aktionsgutscheinen, die die Besucher von den Bäumen pflücken und gleich direkt im Geschäft einlösen können.

Unternehmer werden aber auch „Geschenksbäume“ kaufen und ihren Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern schenken können. Am 23. Dezember sind diese dann, in Netze verpackt, am Hautplatz abzuholen. Ziel ist es natürlich, alle Bäume an den Mann und die Frau zu bringen. Ein Teil des Erlöses fließt an einen guten Zweck. Für das leibliche Wohl wird das „Waldplatzl“ mit einigen Schmankerlhütten sorgen.

Wo die traditionellen Punschstände von Vereinen stehen werden, muss noch geklärt werden. „Unser Ziel ist es einerseits, die Innenstadt auch im Advent zu beleben und andererseits den Besuchern im Schulpark einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt in schönem Ambiente zu bieten“, sagt Ettlinger.