Erstellt am 05. November 2015, 05:52

von Daniela Führer

Artusritter in der Not. Die Theatergruppe "TheSaStA" begeisterte am Samstag mit ihrem neuen Stück "Die blaue Maus" im Pfarrsaal St. Stephan.

Fabrikant Martin Werner (l., Christian Dunkl) und sein Freund Gustav (r., Thomas Ruckensteiner) intrigieren gegen Martins Schwiegervater und jubeln ihm eine angebliche Tochter namens „Gustl“ unter.  |  NOEN

Mit "Die blaue Maus" landet die Theatergruppe St. Stephan „TheSaStA“ auch heuer wieder eine Punktladung. Nach dem ernsten Stück „Kein Platz für Idioten“ im Vorjahr geht es in der neuen Spielsaison äußerst turbulent und witzig her. Regisseur Josef Maderthaner, der auch als Hauptdarsteller Leo „Der Drache“ Bamberger brilliert, hat die Komödie sehr kurzweilig inszeniert.

Leos Schwiegersohn Martin (Christian Dunkl) bringt sich in einen gehörigen Schlamassel, nachdem er seiner Frau Brigitte (Martina Kies) erzählt, er sei nun Teil des legendären Männerbundes „Die Artusritter“. Blöd nur, dass sein Schwiegervater (Josef Maderthaner), der angebliche Chef der „Artusritter“ in Amstetten, samt der ganzen Familienbande unerwartet ins Haus von Martin schneit, und so droht Martins Lüge aufzufliegen.

Doch das Oberhaupt der Familie hat ja eigentlich eine noch viel größere Lüge zu verbergen und tut alles dafür, diese zu vertuschen. Da nimmt er sogar die finanzielle Not seines Schwiegersohns in Kauf. Dieser kommt daraufhin mit Freund Gustav (Thomas Ruckensteiner) auf die brillante Idee, Leos angebliches Kuckuckskind (köstlich: Ruckensteiner als „Gustl“) auftauchen zu lassen. Damit ist das Chaos perfekt ...

Das Premierenpublikum genoss das Verwirrspiel in vollen Zügen und dankte den Darstellern mit Standing Ovations.

Die weiteren Spieltermine: 6., 7., 13., 15., 18., 21., 22. und 25. November, Karten: im Kultur-büro, 07472/601-454.