Amstetten

Erstellt am 30. Juni 2016, 04:43

von Doris Schleifer-Höderl

HLW, HAK/HAS: Sanierung verschoben. Der Um- und Zubau des Bundesschulzentrums Amstetten verzögert sich und startet erst mit Februar 2017.

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Gut Ding braucht Weile – das gilt offenbar auch für den geplanten Um- und Zubau des Bundeschulzentrums Amstetten in der Stefan-Fadinger-Straße: Baubeginn wird nämlich nicht, wie ursprünglich vorgesehen, schon in diesem Sommer sein, sondern erst im Februar 2017.

„Gibt hier viele Fristen einzuhalten“

Beide Schulen sollen einen Zubau mit je 1.000 Quadratmetern Nutzfläche erhalten. Geplant sind außerdem eine gemeinsame Aula, eine gemeinsame Bibliothek und ein Eingangsbereich, der in einen gemeinsamen Innenhof übergehen wird. Zudem werden neue Sportanlagen errichtet.

„Es gibt bei so einem großen Projekt viele Fristen einzuhalten. Die Kosten für den Zu- und Umbau betragen etwa 18 Millionen Euro und werden für die beiden Bundesschulen seitens des Unterrichtsministeriums getragen. Aber auch hier sind natürlich Fristen und Vorlaufzeiten zu beachten“, erklären HLW-Direktor Richard Schmid und HAK/HAS-Direktorin Brigitte Bartmann, warum es zur Verzögerung kommt.

Was positiv ist: Die beiden Schulen werden während der Bauzeit nicht in Container übersiedeln müssen. „Die derzeit favorisierte Option sieht nämlich die ehemalige Landesberufsschule in der Mozartstraße 3 als Ausweichquartier vor. Darüber wären wir sehr froh“, sagen die beiden Schulleiter.

HLW soll im Sommer 2017 übersiedeln

Die HLW wird aller Voraussicht nach in den Semesterferien 2017 übersiedeln, HAK und HAS ein Jahr später. Mit der Fertigstellung des neuen Bundesschulzentrums wird 2019 gerechnet. Für die Schulen bedeutet der Umzug einen enormen logistischen Aufwand. „Dieser ist allerdings notwendig, damit wir einen reibungslosen Betrieb gewährleisten können“, sagt Schmid. „Bei uns wird sogar die Küche komplett ab- und in der Mozartstraße neu aufgebaut.“

Die einstige Landesberufsschule ist immerhin schon 60 Jahre alt und als sie geschlossen wurde, gab es noch andere feuerpolizeiliche Bestimmungen wie heute. „Damit alles seine gesetzliche Richtigkeit hat, sind hier bestimmte Maßnahmen notwendig“, betont Schmid.