Amstetten

Erstellt am 19. Juli 2017, 15:25

von Hermann Knapp

Amstetten als Standort der Landesausstellung 2023. Die Stadt Amstetten bewirbt sich in Zusammenarbeit mit der Leaderregion Moststraße mit dem Landesklinikum Mauer und dem Areal der Remise um die Landesaustellung 2023.

Auch ein Logo und eine Plakat für die Bewerbung der Landesausstellung 2023 in Amstetten gibt es schon: v.l.n.r. Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus GmbH, Andreas Purt, Bürgermeister Hannes Pressl, Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer, Regionalmanager Andreas Krauter (Landesklinikenholding), Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner, Günter Sterlike vom ÖBB-Immobilien-Management und Moststraßen-Geschäftsführer Christian Haberhauer.  |  Hudler

Am Mittwochvormittag, 19. Juli, wurde die Bewerbung von Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer und Bürgermeisterin Ursula Puchebner öffentlich gemacht. Mit ihm Boot sind auch die Landesklinikenholding und die ÖBB.

Mit dem Klinikum in Mauer steht ein einzigartiges Jugendstil-Ensemble zur Verfügung, das der Bevölkerung präsentiert werden soll. Neben der architektonischen Besonderheit will man natürlich auch die wechselhafte Geschichte des Hauses (es wurde 1902 eröffnet) und die Entwicklung der Medizin im Bereich der geistigen und seelischen Gesundheit thematisieren. Auch die dunkle Zeit des Nationalsozialismus (Patienten wurden von Mauer nach Hartheim befördert und dort getötet) wird man beleuchten.

Region nachhaltig stärken

In der Remise in Amstetten sollen die Besucher hingen das Entstehen eines neuen urbanen und lebenswerten Zentrums hautnah erleben können. Zugleich soll die Remise zum Future Hub und Dialogzentrum zu den Themen zukünftiges Leben und Wirtschaften vor dem Hintergrund der Digitalisierung und drohenden Entmenschlichung der Arbeitswelt werden. Die ÖBB werden das Gebäude in den Jahren 2019 bis 2021 umbauen. Kongressräume werden entstehen, ein Veranstaltungsbereich, aber auch Raum für junge kreative Unternehmen.

Die Obfrau der Leaderregion Tourismusverband Moststraße betonte bei der Präsentation, dass „eine Landesaustellung eine große Chance ist, eine ganze Region langfristig zu  stärken und vorwärts zu bringen. Es geht darum den Großraum Amstetten zu einer österreichweiten Vorreiter-Region zu machen.“

Auch Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner sieht in der Landesaustellung „eine Chance für Amstetten sich fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen und zu einer Vorzeigestadt weiterzuentwickeln.“

Die gesamte Region steht hinter der Bewerbung. Alle 31 Moststraßengemeinden werden sich mit einem kleinen finanziellen Beitrag beteiligen und die Bewerbung vor allem auch ideell unterstützen.

Im September wird eine Delegation aus der Region zu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ins Landhaus fahren und ihr die Bewerbung offiziell übergeben. Die Entscheidung über den Standort der Landesausstellung 2023 wird 2019/20 fallen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Chance haben“, sagt Hinterholzer.