Ferschnitz , St. Georgen am Ybbsfelde

Erstellt am 02. August 2016, 03:53

von Daniela Führer

Aufbohr-Einbrüche in zwei Gemeinden. In St. Georgen/Ybbsfelde und Ferschnitz wendeten Einbrecher die „Bohrermethode“ an, um in Wohnhäuser zu gelangen.

Gleich an zwei Tatoren schlugen Einbrecher im Bezirk Amstetten zu. Foto: BilderBox  |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)

In ganz Niederösterreich taucht diese Art des Einbruchs wieder vermehrt auf: die „Bohrermethode“, mit der sich Einbrecher über das Anbohren von Terrassentüren oder Fenstern Zugang in Wohnhäuser verschaffen.

Im Bezirk Amstetten kam es in der Vorwoche zu zwei derartigen Vorfällen – in Ferschnitz und St. Georgen/Ybbsfelde.

Auch in Viehdorf wurde zugeschlagen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gelangten unbekannte Täter über die Terrassentür in ein St. Georgner Wohnhaus. Im Haus durchsuchten sie schließlich das Wohnzimmer und stahlen unter anderem ein Handy, einen Laptop, einen Fahrradhöhenmesser und Bargeld.

Zwei Nächte später, am Donnerstag gegen 4.45 Uhr waren die vermutlich selben Täter mit der gleichen Vorgangsweise in Ferschnitz unterwegs – jedoch mit weniger Erfolg. Die Täter bohrten bei einem Wohnhaus in Freidegg ein Garagenfenster an und öffneten so die Verriegelung. Sie versuchten dann, von der Garage über eine verschlossene Verbindungstür ins Wohnhaus zu dringen, was ihnen jedoch misslang. Doch ganz ohne Beute verschwanden sie nicht: Aus der Garage klauten sie ein Fahrrad.

Ein weiterer, wiederum „klassischer“ Einbruch in der Region ereignete sich auch noch in Viehdorf am Dienstagvormittag. Unbekannte Täter zwängten das Kellerfenster eines Hauses nahe des Autobahn-Rastplatzes auf und stahlen dort Silbermünzen.