Erstellt am 11. Juli 2016, 09:15

von NÖN Redaktion

Falle: Mann mit Nacktfotos erpresst. 31-Jähriger entblößte sich vor Kamera. Kurz darauf drohten ihm Unbekannte, Fotos ins Internet zu stellen und verlangten Geld.

Symbolbild

Erpressern ging ein 31-jähriger Mann aus dem Bezirk in die Falle. Via Facebook wurde er von „Bincha Chevalier“ im Chat kontaktiert, wo sich die beiden eine Zeit lang schriftlich unterhielten. Dann forderte die Frau den 31-Jährigen auf, zum Programm Skype zu wechseln.

Dort zeigte sie sich ihm nackt und forderte ihn wiederum schriftlich (angeblich war ihr Mikrofon kaputt) auf, sich ihr ebenfalls nackt zu zeigen. Nachdem er das getan hatte, beendete der Mann die Skype-Verbindung. Kaum 15 Minuten später wurde er im Chat aufgefordert, sofort 1.500 Euro sowie in weiterer Folge jeden Freitag 500 Euro via Western Union an die Elfenbeinküste zu überweisen.

Ansonsten würden Fotos von ihm, die während des Skype-Kontaktes angefertigt worden seien, ins Internet gestellt. Obwohl ihm die Sache natürlich peinlich war, wandte sich der Mann an die Polizei. Die Chancen, die Erpresser auszuforschen, sind allerdings gering.

Die Amstettner Kriminalisten warnen eindringlich davor, verfängliche Fotos ins Internet zu stellen, oder gar vor der Kamera geschlechtliche Handlungen vorzunehmen. Denn: Das Netz vergisst nichts!