Amstetten

Erstellt am 11. Oktober 2016, 06:02

von Heribert Hudler

Preis erhalten: Energietrend für Moststraße. Österreichs dichtestes E-Tankstellennetz wurde ausgezeichnet: Entlang der 200 Kilometer langen Moststraße findet sich bereits alle 13 Kilometer eine Ladestation.

Bei der Preisüberreichung: Geschäftsführer Wolfgang Lindorfer, Obmann Anton Kasser, Moststraßengeschäftsführer Christian Haberhauer, Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer und Landesrat Stephan Pernkopf.  |  NOEN, Hudler

Die Moststraße ist Energietrendsieger 2016. Für ihr Projekt „e-Mobil an der Moststraße“ erhielt sie den diesjährigen Energietrend des Gemeinde-Dienstleistungsverbandes der Region Amstetten (gda).

„Die Moststraße verfügt über ein flächendeckendes Netz an öffentlich nutzbaren E-Tankstellen und positioniert sich damit als elektromobile Zukunftsregion“, sagte die stolze Obfrau Michaela Hinterholzer. Ökologisch sinnvoll ist die Elektromobilität vor allem dann, wenn der genutzte Strom zu 100% aus erneuerbaren Energieträgern kommt. Im Endausbau werden in der Region rund 40 E-Ladesäulen vorhanden sein, 30 weitere sind in der Region Eisenstraße geplant. Der Strom wird für den Zeitraum von zwei Jahren durch die Betreiber zur Verfügung gestellt.

Projekt dockt an die touristischen Angebote der Region an

Das Projekt „E-Mobil“ umfasst nicht nur die Errichtung der Lade-Infrastruktur, sondern dockt auch an die touristischen Angebote der Region an. Beispielsweise wird bereits bei der Errichtung auf die Nähe zu Tourismusbetrieben und Ausflugszielen geachtet, damit die E-Biker oder auch E-Car-Fahrer die Zeit, die sie zum Aufladen der Akkus benötigen, angenehm verbringen können. Die Informationsvermittlung und Bewusstseinsbildung betreffend E-Mobilität sowie ein breit gestreutes Marketing sind weitere Projektteile.

Überreicht wurde der „Energietrend 2016“ durch Landesrat Stephan Pernkopf und gda-Obmann Anton Kasser. Das Team der Moststraße rund um Obfrau Michaela Hinterholzer, Geschäftsführer Christian Haber hauer und Projektleiter Georg Trimmel nahm die Trophäe und Urkunde entgegen.

Vorbildgemeinden wurden ausgezeichnet

Jährlich zeichnet der gda-Amstetten besondere Leistungen rund um Klima, Energie und Umweltschutz aus. „Ziel ist es, Menschen und Projekte vor den Vorhang zu holen, die sich besonders verdient machen“, sagt Kasser. Der Energietrend wird seit 2007 an Gemeinden, Institutionen und für besondere Pionierleistungen vergeben.

Ausgezeichnet wurden auch Vorbildgemeinden, die eine mustergültige Energiebuchhaltung vorweisen konnten.