Amstetten

Erstellt am 17. August 2016, 04:58

von Leopold Kogler

Musical: Freude über 11.050 Gäste. Die hochgelobte und gefeierte Produktion des Musicalsommers Amstetten „Footloose“ in einer Inszenierung von Ramesh Nair entpuppte sich als Kassenschlager.

Mit Feuersäulen endete heuer jede Vorstellung von „Footloose“ in der Pölz-Halle. Ein Feuer der Begeisterung nahm auch die Besucher vollends ein. 11.050 Besucher lautet die stolze Bilanz des heurigen Amstettner Sommermusicals. Foto: Gerhard Sengstschmi  |  Gerhard Sengstschmid

Es herrscht große Freude und Erleichterung über die 11.050 Besucher bei Intendant Johann Kropfreiter. Nach anfänglicher Skepsis über das bereits gespielte Stück – „Footloose“ kam schon 2004 zur Aufführung – fühlt man sich bestätigt und findet im Gesamtkonzept den Grund für den tollen Erfolg.

„Footloose“ in der Regie und Choreografie von Ramesh Nair ist die Grundlage des so erfolgreichen Ergebnisses. „Ramesh Nair ist es gelungen, berührende Schauspielszenen in Sekundenschnelle in begeisternde Tanzszenen überzuleiten und wieder in kleine intime Szenen zurückzuführen“, so der in seiner Auswahl bestätigte Intendant.

18 Vorstellungen und Auslastung von 98 Prozent!

Von der Premiere weg donnerte das Publikum dem jungen Team mit Applaus entgegen. Bei dieser Inszenierung stimmte alles. Die feine musikalische Balance, die in ein berührendes Finale mündet.

Kropfreiter kann sich nicht erinnern, jemals ein derart junges Ensemble, das nur so von Energie sprühte, in Amstetten auf der Bühne gesehen zu haben: „In Kombination mit erfahrenen Leuten hat das diese harmonische Einheit ergeben. Das spürte auch das Publikum. Ein echt sensationeller Erfolg.“

Noch zu den Fakten: Es gab 18 Vorstellungen mit 11.050 Besuchern, das bedeutet eine Auslastung von 98 Prozent. Es wurden vier Zusatzvorstellungen eingeschoben. „Footloose“ im Jahr 2004 wurde extrem bejubelt, zog bei 16 Vorstellungen aber „nur“ 6.080 Besucher an. Die heurige Produktion liegt im Besucherranking an achter Stelle, nimmt man nur die Vorstellungen in der Pölz-Halle zum Vergleich dann auf dem sensationellen Platz 3, hinter „Fame“ 2000 und „Flashdance“ 2014.