Erstellt am 07. Januar 2016, 16:33

Countdown. Ninika Schrey besucht ein halbes Jahr eine High School. Auf ybbstal.NÖN.at berichtet die HAK-Schülerin von den Vorbereitungen und ihren Erfahrungen in den USA.

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Sechs Monate sind jetzt fast vorbei. Die Zeit ist manchmal sehr schnell und manchmal sehr langsam verronnen.

Im Sommer hatte ich nichts anderes im Kopf als die passende Organisation zu finden und sämtliche Angebote miteinander zu vergleichen. Im September war ich schon einen Schritt weiter. Ich wurde von der deutschen und der amerikanischen Organisation geprüft, ob ich für mein Programm „gut genug“ sei.

Mit Lukas und Manuel, den Jugendbetreuern von der Raiffeisenbank Ybbstal, habe ich  die wichtigsten Kontofragen besprochen. Ich habe jetzt das passende Jugendkonto mit EC-Karte (zum Geldabheben an den amerikanischen Geldautomaten) und eine eigene VISA-Kreditkarte (zum Bezahlen von großen Geldbeträgen).

Bestens vorbereitet

Mitte November durfte ich endlich erfahren, wo ich hinkam, welche Schule ich im Jahr 2016 besuchen würde und vor allem: Wer meine Gastfamilie sein wird.  Der Zeitraum für meinen Aufenthalt in den USA (8. Januar-5. Juli 2016) wurde beim Antrag für das amerikanische Visum nach Absprache mit meinen Gasteltern und den beiden beteiligten Schulen (in Österreich und der USA) festgelegt.

Im Dezember haben wir dann die Flugverbindungen mit den meisten Vorteilen gesucht und gefunden. Wir haben die Flüge gebucht, meiner Organisation Bescheid gegeben und meinen Sitzplatz für die Langstreckenflüge herausgesucht.

Ich sitze am Fenster! Alle wichtigen Dokumente wie Reisepass, Visum, Bankkarten, Versicherungskarten usw. werden gescannt und so abgespeichert, dass man sie jederzeit von jedem Internetanschluss abrufen kann. Trotzdem ist noch immer allerhand zu tun! Deshalb habe ich eine To-Do Liste angelegt, damit ich auch wirklich alles, was ich brauche, mitnehme.

Letzten Tage vergehen wie im Flug

Die letzten Tage vergehen schneller, als ich mir vorgestellt habe. Höchste Zeit um sich noch bei meiner Familie, Freunden und Bekannten zu verabschieden, meine Sachen zu packen und noch schöne Tage in Österreich zu verbringen.  

Ich habe die Chance genutzt, ein Abschiedsbuch zu machen. Das ist ein Buch, das meistens Austauschschüler als Erinnerung an ihre Heimat mit auf die Reise zu nehmen. Menschen, die mir wichtig sind, schreiben ihre Gedanken auf oder gestalten ein paar Seiten nach Lust und Laune. Erst im Flugzeug auf dem Weg nach Montana werde ich einen Blick ins Buch werfen.

In unserer Wohnung stapeln sich von Tag zu Tag mehr Sachen. Von Kleidung bis zu kleinen Geschenken von Familienmitgliedern und Freundinnen: Alles wird in meinem Koffer landen und mit mir mit kommen. Auch die Gastgeschenke müssen noch einen Platz finden.  Ich werde meine Gasteltern etwas typisch Österreichisches mitbringen, hoffentlich wird es ihnen gefallen! Auf meinem Handy kommen laufend Nachrichten an. Vorfreude steigt langsam in mir auf, bald ist es so weit!

Noch einmal schlafen…

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