Ernsthofen

Erstellt am 04. April 2017, 13:29

von APA Red

Ernsthofen schnellste LTE-Gemeinde bundesweit. Das niederösterreichische Ernsthofen zeigt dem Rest Österreichs wo der Datenhammer hängt.

Mit Glasfaserkabeln geht die Datenübertragung schneller.  |  Shutterstock.com/cigdem

Nicht in der Bundeshauptstadt und auch nicht in den Universitätsstädten gibt es das schnellste Mobilfunknetz, sondern in der 2.000-Einwohner-Gemeinde im Mostviertel an der Grenze zu Oberösterreich. Dies geht aus einer Untersuchung der Preisvergleichsplattform tarife.at hervor.

Demnach bringt es Ernsthofen auf durchschnittlich 90 Mbit/s, während die Gemeinden Söchau, Übersbach, Neuried in der Steiermark als Schlusslichter lediglich 5,2 Mbit/s schaffen. Schlecht schaut es auch in den Grenzregionen zu Tschechien und Italien aus. "Dagegen verfügen die Grenzräume Richtung Lichtenstein und Schweiz über eine außerordentlich hohe Netzqualität", so tarife.at am Dienstag in einer Aussendung.

Schlechteste Leistung am Sonntag

Während die durchschnittliche Geschwindigkeite über alle Anbieter hinweg unter der Woche sehr stabil seien, erreichten Kunden am Samstag im Schnitt um 10 Prozent weniger Leistung als am Montag. Am Sonntag seien es sogar um 18 Prozent weniger als montags.

Die höchste durchschnittliche Geschwindigkeit werde tagesunabhängig gegen fünf Uhr morgens erreicht. Ab dann sinke sie kontinuierlich ab, bis sie gegen 21:00 Uhr ihren niedrigsten Stand erreiche.

Tipp:

Unter der Adresse https://www.tarife.at/speedmap können Nutzer sehen, welcher Anbieter konkret wie gut an ihrem Standort abgeschnitten hat. Wer selbst wissen will, wie schnell sein Internetzugang gerade ist, kann entweder unseren eigenen Speedtest (https://www.tarife.at/speedtest) nutzen, oder auf jenen von der offiziellen Regulierungsbehörde RTR (https://www.netztest.at/de/) zurückgreifen.