Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:02

von NÖN Redaktion

Diebe verstauten Beute in Müllsäcken - und gingen leer aus. Unbekannte Täter suchten Campingplatz heim und trugen Beute zum Abtransport zusammen. Das war vergebliche Mühe.

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Außer Spesen nichts gewesen: Das gilt für den Raubzug, den unbekannte Täter am Campingplatz in Freyenstein planten. Sie hatten viel Arbeit, gingen letztlich zum Glück aber leer aus.

Beute in 150-Liter-Müllsäcke gestopft

In der Nacht von 23. auf 24. Oktober brachen die unbekannten Täter in insgesamt sieben Garten- und Vereinshäuser ein. Sie zwängten die Türen einfach mit einem flachen Gegenstand auf. Abgesehen hatten es die Ganoven auf Wassersportartikel wie Wasserskis, Wasser-Tubes, Neoprenanzüge und dergleichen mehr.

Sie verstauten ihre Beute in 150-Liter-Müllsäcken die sie auf dem Campingsplatz fanden und schleppten diese an eine nicht einsehbare Stelle hinter den Gartenhäusern. Dort wollten sie sie offenbar für einen späteren Abtransport lagern.

Auch Gartengeräte wie Motorsensen und Astscheren griffen sich die Einbrecher, ebenso Bohrmaschinen, Stichsägen, sonstiges Werkzeug, Elektrokabel und sogar eine Kochplatte.

Beim Abtransport vermutlich gestört

Aus irgendeinem Grund kamen die Ganoven aber nicht mehr dazu, ihre Beute abzutransportieren. Vermutlich wurden sie gestört. Die Säcke voll mit Beute wurden am nächsten Morgen von Besitzern einer Gartenhütte entdeckt, die sofort die Polizei alarmierten.

Übrigens fand sich an der Lagerstelle auch ein Außenbordmotor, den die Diebe von einem zwei Kilometer entfernten Schlauchboot abmontiert hatten. Der Campingplatz befindet sich direkt neben dem, an der Donau entlangführenden Treppelweg und kann nur über die LH 91 erreicht werden.