Erstellt am 13. Februar 2016, 19:49

Ehrenbürgerschaft für Landeshauptmann Pröll. „Ich fühle mich wirklich sehr geehrt“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Samstag bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Oed-Öhling im Haus Mostviertel.

Die Ehrenbürger-Urkunde der Marktgemeinde Oed-Öhling überreichten Vizebürgermeister Martin Kattner und Bürgermeisterin Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer an Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (Mitte).  |  NOEN, NLK Filzwieser

Die Urkunde wurde ihm feierlich von Bürgermeisterin Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer und Vizebürgermeister Martin Kattner in Würdigung seiner besonderen Verdienste um die Markgemeinde Oed-Öhling überreicht. Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung von der Musikkapelle Mauer-Öhling, der Jagdhornbläsergruppe Öhling und dem Violin-Trio-3D.
 
Der heutige Tag sei für die Gemeinde ein besonderer Festakt, denn damit könne man auch darauf schauen, was man miteinander bewegt habe, so Landeshauptmann Pröll in seinen Dankesworten. Der einstimmige Beschluss des Gemeinderates zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft sei „ein wesentliches Signal dafür, dass man auch über Parteigrenzen hinweg Gemeinsamkeiten finden“ könne, betonte Pröll.

Er bedankte sich bei Bürgermeisterin Hinterholzer, mit der er bereits über Jahrzehnte hinweg zusammenarbeite und bezeichnete sie als „starke Befürworterin der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes“ und „unglaublich engagierte Bürgermeisterin“. „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ sei das Leitmotiv von Hinterholzer bei ihrer Arbeit, das sei etwas sehr Wichtiges, so Pröll.

 Zusammenarbeit als wichtigste Grundlage

„Zusammenarbeit zwischen dem Bundesland Niederösterreich und seinen Gemeinden ist die wichtigste Grundlage dafür, dass unser Heimatbundesland das werden konnte, was aus ihm geworden ist“, so der Landeshauptmann, der weiters betonte: „Im Miteinander werden kleine Dinge groß, im Gegeneinander wird man große Dinge los.“

Oed-Öhling sei in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zu einer „Mustergemeinde für ganz Niederösterreich“ geworden, hob Pröll die Wohnqualität, das lebendige Vereinsleben und die wirtschaftliche Perspektive der Gemeinde hervor. Er bedankte sich auch bei den Vorgängern von Hinterholzer, die wichtige Wegbegleiter gewesen seien. Das gemeinsame Ziel sei stets gewesen, „dass die Lebensqualität und Standortqualität wachsen“, so Pröll.
 
„Alles das, was wir heute tun, wird die Lebensqualität in 20 oder 30 Jahren bestimmen“, betonte Pröll, dass man eine große Verantwortung habe. Aufgabe sei es, bei dem, was man tue, an die nächste Generation zu denken. „Trachten wir danach, dass wir ein derartiges Erbe übergeben können, wie wir es von unseren Vorfahren übernommen haben“, so der Landeshauptmann.

 Kraft für die Zukunft

„Gehen wir auch weiterhin gemeinsam in die Zukunft“, mahnte Pröll das Gemeinsame nicht zu vergessen. „Ich bitte Sie, lassen wir den Kontakt von Mensch zu Mensch nicht abreißen und lassen wir die Liebe zu unserer Heimat nie versiegen“, so der Landeshauptmann. Dort, wo Heimatliebe vorhanden sei, sei auch Kraft für die Zukunft vorhanden, so Pröll. Jemand, der wisse, wo er hingehöre, wisse auch, wohin er die nächsten Schritte nach vorne setzen müsse. Das Land Niederösterreich werde weiterhin ein treuer und verlässlicher Partner sein, betonte der Landeshauptmann.
 
Mithilfe einer PowerPoint-Präsentation unter dem Motto „Eine Gemeinde sagt Danke“ zeigte Bürgermeisterin Hinterholzer die Verbindung von Landeshauptmann Pröll zur Gemeinde und welche Projekte mit Unterstützung des Landes in der Gemeinde realisiert werden konnten: von der ersten Ortsbildmesse im Jahr 1985 bis hin zum im Bau befindlichen KiKuZ (KinderKulturZentrum).

„Wir sind eine stark wachsende Gemeinde“

„Wir sind eine stark wachsende Gemeinde“, betonte Hinterholzer, dass die Bevölkerungszahl zwischen 2004 und 2014 um 33,5 Prozent gestiegen sei und die Gemeinde damit im Spitzenfeld des Bezirkes Amstetten liege. Oed-Öhling sei auch eine „junge Gemeinde“, so liege der Durchschnitt der Bevölkerung mit 38,21 Jahren unter dem Österreich-Durchschnitt von 42,2 Jahren.
 
„Wir sind eine lebenswerte Gemeinde“, betonte Hinterholzer, dass man Vieles erreicht habe und auch noch Vieles vorhabe. Heute gelte es, zurückzuschauen und „Danke“ zu sagen. Ohne Unterstützung des Landes wären Projekte wie die Neugestaltung des Meierhofes (Haus Mostviertel), die Realisierung des Hochwasserschutzes, die Aufschließung von Baugründen und vieles mehr nicht möglich gewesen, dafür bedankte sie sich bei Landeshauptmann Pröll „mit der höchsten Auszeichnung, die eine Gemeinde vergeben darf“.