Amstetten

Erstellt am 30. August 2016, 11:32

von Wolfgang Kapf

Spur der Verwüstung im Vereinshaus. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag der Vorwoche drangen unbekannte Täter ins Vereinshaus des ASK Amstetten ein: geringe Beute, aber großer Sachschaden.

ASK-Amstetten-Obmann Adi Schmid bei der Tür zum Stockschützen-Aufenthaltsraum, die von den Einbrechern ebenfalls aufgebrochen wurde. Foto:  Kapf  |  Wolfgang Kapf

Das Vereinshaus des ASK Amstetten, in dem drei Sektionen (Tennis, Stockschützen und Fußball) ihre Heimstätte haben, wurde in den letzten Jahren schon öfters von Einbrechern heimgesucht. „Mir ist völlig unklar warum, denn bei uns gibt es eigentlich nichts zu holen“, erklärt Adi Schmid, der seit 2009 Obmann des ASK Amstetten ist.

Espressomaschine: Wasser rann stundenlang aus

Und auch dieses Mal übersteigt der Sachschaden durch aufgebrochene Türen und Umkleidespinde den Wert von entwendeten Gegenständen um ein Vielfaches. Der relativ wertvollste Gegenstand war sicher der Firmenlaptop des im Hause ebenfalls untergebrachten Gastronomiebetriebs „Cook and Catering“ von Christa Reisinger.

Vermutlich auch aus Ärger über die kleine Beute – ein geringer zweistelliger Eurobetrag und eine Kaffeemühle – verübten die Einbrecher einige Vandalenakte im Gaststättenbereich: Sie rissen einen Flachbildschirmfernseher aus seiner Wandverankerung, zertrümmerten ein „Trinkgeldschwein“ aus Porzellan und „demontierten“ eine Gastro-Espressomaschine so, dass das Wasser aus dem Anschussschlauch stundenlang ausrann und einen beträchtlichen Wasserschaden verursachte. Die Kaffeemaschine ließen die Täter übrigens auf der Terrasse stehen. Sie dürften beim Abtransport gestört worden sein.