Erstellt am 27. Mai 2015, 06:00

von Daniela Führer

Gig am Donauinselfest. Die fünfköpfige Euratsfelder Band „Sacred Heart“ tritt am 28. Juni auf der SJ-Bühne am Donauinselfest auf.

Wolfgang Achleitner, Thomas Helm, Thomas Halbmayr, Philipp Leonhartsberger und Benjamin Helm (v.l.) treten als „Sacred Heart“ am 28. Juni auf der SJ-Bühne am Donauinselfest auf. Foto: Sacred Heart  |  NOEN, Sacred Heart
Voll Vorfreude blicken die fünf jungen Männer der selbsternannten „Heartcore“-Band „Sacred Heart“ auf den größten Auftritt in ihrer Bandgeschichte: Am Sonntag, 28. Juni, dürfen sie die SJ-Bühne am Donauinselfest rocken. „Wir wollen die Massen bewegen“, sind die Musiker topmotiviert.

Vor fünf Jahren in Bandkeller gegründet

Möglich wurde dieser Auftritt durch den dritten Platz beim Bandwettbewerb der SJ am 21. Februar in Ulmerfeld. Als Preis räumten Philipp Leonhartsberger (21 Jahre, Gesang), Wolfgang Achleitner (24, Gitarre), Thomas Halbmayr (20, Gitarre), Benjamin (25, Bass) und Thomas Helm (24, Schlagzeug) den vielversprechenden Gig ab.

Vor fünf Jahren wurde „Sacred Heart“ im Leonhartsberger Euratsfelder Bandkeller gegründet. Dort proben die Musiker auch heute noch – seit einem Jahr in neuer Besetzung. Die jungen Männer sind sich bewusst, dass sie mit ihrer Musik, eine Mischung aus Metal- und Hardcore, nicht das kommerzielle Publikum ansprechen.

„Uns ist einfach wichtig, dass wir Spaß an unserer Musik haben“, sagt Wolf Achleitner. Und überträgt sich dieser Spaß auf das Pub likum, dann ist das der größte Lohn. „Wenn man vor einem großen Publikum spielt, das einen nicht kennt und alle gehen mit, dann motiviert das total“, erklärt Thomas Helm.

Auch bereits im TV auf GoTV zu sehen

Den bislang größten Auftritt absolvierte die Band beim Wurmfestival letzten Oktober in Oberösterreich, das mit 3.000 Leuten und sieben Bühnen aufwartete.

Anfang Juni 2014 war „Sacred Heart“ auch auf GoTV in der Reihe „Hosted By“ zu sehen.

Ihre Liedtexte sind nicht immer ganz ernst zu nehmen, sie sind eher witzig-obszön, andere wiederum – vor allem die neuen  – tragen aber schon auch Gesellschaftskritik in sich, erklärt Songwriter Philipp Leonhartsberger: „Wir bringen in unseren Texten rüber, was sich andere kaum öffentlich zu sagen trauen.“ Die Band plant heuer noch, ihre zweite CD aufzunehmen.

Für alle, die es am 28. Juni nicht nach Wien schaffen: Am 16. Oktober spielt „Sacred Heart“ in der Rock-Bar Amstetten.