Euratsfeld

Erstellt am 25. April 2017, 05:03

von Peter Führer

„PfarrGemeindeZentrum“: Umbau beginnt. Nach intensiven und mehrjährigen Planungen beginnen die Bauarbeiten am neuen Euratsfelder „PfarrGemeindeZentrum“.

Planungs- und Baubeiräte, Gemeindevertreter und Vertreter der Baufirma Jungwirth blicken dem Baustart entgegen (v.l.): Kaplan Abraham Wilson, Elisabeth Zehetgruber, Markus Brottrager, Manfred Hochholzer, Polier Johann Salzmann, Gemeinderat Franz Raab, Baumeister Helmut Katzengruber, Christoph Heilingbrunner, geschäftsführende Gemeinderätin Andrea Stadlbauer,  |  NOEN, Bürgermeister Johann Weingartner, Vizebürgermeister Johann Engelbrechtsmüller, geschäftsführender Gemeinderat Ernst Stix und geschäftsführender Gemeinderat sowie Projektleiter Andreas Haag.

Im Jahr 2013 wurden die ersten Pläne geschmiedet. Jetzt, vier Jahre später, rollen die Maschinen an. Am 2. Mai beginnt der Umbau des „PfarrGemeindeZentrums“. „Gut Ding braucht eben Weile“, erklärt Projektleiter geschäftsführender Gemeinderat Andreas Haag und berichtet, dass die Nettobauzeit ein Jahr betragen soll.

„Projekt ist für beide Seiten günstig“

Beim Umbau handelt es sich um eine Kooperation zwischen Pfarre und Gemeinde. Die Pfarre übernimmt 24 Prozent der Kosten, die Gemeinde wiederum 76 Prozent. Dafür erhält diese ein 50-jähriges Nutzungsrecht über vereinbarte Räumlichkeiten. Koordiniert wird das Bauvorhaben vom Bau- und Planungsbeirat, dem je fünf Pfarr- und fünf Gemeindevertreter angehören.

„Dieses Projekt ist für beide Seiten günstig. Zuvor war die Pfarre alleine für die Erhaltung zuständig, jetzt werden die Kosten aufgeteilt. Die Zusammenarbeit hilft beiden. Unterm Strich soll sich das Zentrum aber selber erhalten“, so Projektleiter Haag. Nach Fertigstellung koordiniert ein Veranstaltungsbeirat mit je drei Mitgliedern aus Pfarre und Gemeinde die Nutzung für Feierlichkeiten und weitere Veranstaltungen. Erster Ansprechpartner für Interessenten bleibt die Pfarre.

Neuer Lift garantiert Barrierefreiheit

Die Baukosten werden insgesamt rund 1,3 Millionen Euro betragen und liegen damit über der zunächst ins Auge gefassten Summe von 1 Million. Eine Veränderung der Bauordnung, die zwecks Barrierfreiheit einen Einbau eines Liftes notwendig machte, führt zu den höheren Kosten.

Neben dem Lift sind zahlreiche weitere Neuerungen geplant. So soll der Zugangsbereich vor dem „PfarrGemeindeZentrum“ erweitert und als Treffpunkt für Feiern im Freien genutzt werden. Musikschulräume und WC-Anlagen stehen ebenfalls auf dem Plan. Nicht zuletzt wird der Veranstaltungssaal um ein Drittel auf rund 300 Sitzplätze erweitert. „Durch den Umbau entsteht eine barrierefreie Verbindung zwischen Kirchenplatz und Brunnengasse. Eine weitere positive Neuerung“, betont Haag.

Für die Wirte von Bedeutung sei die Tatsache, dass die neuen Räumlichkeiten über attraktive Catering-Möglichkeiten verfügen werden und auch als Veranstaltungsort dienen können. Als Baufirma erhielt die Firma Jungwirth den Zuschlag. Ein großes Dankeschön richtete Haag anlässlich des Fototermins zum bevorstehenden Bauauftakt an Dechant Johann Berger. „Er hat diesen Umbau maßgebend mitgetragen und von Anfang an unterstützt. Ihm gebührt großer Dank.“