Ferschnitz

Erstellt am 27. Juli 2016, 04:05

von Daniela Führer

Bürgerumfrage ausgewertet. 62 Fragebögen zum Thema Ortsentwicklung wurden abgegeben. Architekturstudentin präsentiert bereits erste Ergebnisse.

Andrea Hilmbauer hat bereits alle eingetroffenen Fragebögen ausgewertet. Das Ergebnis gibt ihr nun ein „besseres Bild, was die Themen im Ort sind und wo die Schwerpunkte und Potenziale liegen.“ Foto: Philipp Steiner  |  Philipp Steiner

Bis 8. Juli hatten die Ferschnitzer Zeit, ihre Meinung, Wünsche und Ideen rund um die Ortsentwicklung der Gemeinde im Fragebogen „Ferschnitz 2030“ zu äußern. Initiiert wurde die Umfrage von Architekturstudentin Andrea Hilmbauer, die sich im Rahmen ihrer Masterarbeit der Zukunft von Ferschnitz widmet. Dabei soll speziell auch durch Einbindung der Bürger geklärt werden, was mit dem Perneder-Haus, das die Gemeinde im Frühjahr gekauft hat, geschehen soll.

„Wunsch nach Treffpunkt im Ort kam zum Ausdruck“

Insgesamt 62 Fragebögen gingen beim „Ideenbüro“ von Andrea Hilmbauer ein, die sie nun fertig ausgewertet hat. „Ich habe jetzt ein besseres Bild davon, was die Themen im Ort sind“, berichtet die gebürtige Euratsfelderin. „Auf die Frage etwa, wo Verbesserungspotenzial für Ferschnitz bestehe, kam der Wunsch nach einem Treffpunkt im Ort deutlich zum Ausdruck – sei es durch ein Café/Pub im Zentrum oder Räume für Vereine. Auch eine bessere technische Infrastruktur mit der Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie der Ausbau von Rad-/Laufwegen wird gewünscht ebenso wie mehr Angebote im Ort, etwa für Freizeit-, Senioren- oder Kinderbetreuung.“

Ebenso sei der Bedarf nach Seniorenwohnungen und nach günstigen Starter-/Singlewohnungen gegeben. Beteiligt haben sich Ferschnitzer aller Alters- und Berufsgruppen.

Sämtliche Schritte und Arbeitsergebnisse präsentiert Andrea Hilmbauer laufend im Schaufenster des Perneder-Hauses. Alle zwei Wochen ist sie freitags auch persönlich vor Ort und offen für Gespräche – das nächste Mal am 5. August. „Es haben mich schon viele Leute jeden Alters besucht. Manche möchten einfach nur vorbeischauen, manche auch konkret über etwas mit mir sprechen. Auf jeden Fall bin ich begeistert vom großen Interesse der Ferschnitzer!“ Sie selbst widmet sich nun einer Ortsanalyse. „Ich sehe mir an, wo sind Leerstände im Ort und wo gibt es noch Potenzial“, erklärt sie.