Ferschnitz

Erstellt am 20. Juli 2016, 04:00

von Daniela Führer

Wasserversorgung: Ok zum Bau eines neuen Brunnens. Die Gemeinderäte von Ferschnitz und St. Georgen gaben Okay zum Bau eines neuen, gemeinsam genutzten Brunnens.

Den Plan für den gemeinsamen Gemeindebrunnen in der Doislau haben St. Georgens Bürgermeisterin Liselotte Kashofer, der Ferschnitzer Bürgermeister Michael Hülmbauer und St. Georgens Amtsleiter Georg Hahn bereits fertig am Tisch liegen. Für einen Baubeginn muss noch die wasserrechtliche Bewilligung abgewartet werden.  |  Schlemmer

Die Zustimmung beider Gemeinderäte zum Bau eines neuen, gemeinsamen Gemeindebrunnens in der Doislau liegt in Ferschnitz wie auch in St. Georgen/Ybbsfelde vor und daher wurde das Projekt nun zum baurechtlichen und wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren eingereicht.

„Sobald die wasserrechtliche Bewilligung einlangt, können wir mit dem Bau beginnen“, erklärt der Ferschnitzer Bürgermeister Michael Hülmbauer. Angedacht wird der Baubeginn aus heutiger Sicht für den Herbst. „Die Leitungen sollen dann in der vegetationsarmen Zeit verlegt werden, also im Winter/Frühjahr“, fügt St. Georgens Amtsleiter Georg Hahn hinzu. Sowohl nach Ferschnitz wie auch nach St. Georgen/Ybbsfelde werden Wasserleitungen mit gut 3,6 Kilometern Länge verlegt.

"Das ist eine wirklich großartige Sache"

Das gemeinsam gebaute Pumpwerk wird mit einer Photovoltaikanlage versehen und sowohl für Ferschnitz als auch für St. Georgen stehen getrennte Räume mit jeweils eigenen Eingängen zur Verfügung. Die Kosten für das Projekt werden geteilt. „Und das ist der große Erfolg an dieser Kooperation. Jede Gemeinde profitiert enorm davon. Das ist wirklich eine großartige Sache“, freut sich St. Georgens Ortschefin Liselotte Kashofer.

In Ferschnitz war die Wasserknappheit schon über Jahre ein großes Thema. Um über die Runden zu kommen, musste die Gemeinde bereits Wasser aus Euratsfeld zukaufen. In St. Georgen wiederum ist auch die Wasserergiebigkeit in einem Brunnen rückläufig und bei einem weiteren besteht keine Möglichkeit zur Erweiterung: „Mit dem neuen Brunnen in der Doislau haben wir künftig genug Reserven, sodass wir auch in absoluten Spitzenzeiten genug Wasser haben“, erklärt Lotte Kashofer.