Erstellt am 08. März 2016, 04:04

von Mario Kern

FP will "bestes Ergebnis". Spitzenkandidat Klaus Otzelberger will bei der Gemeinderatswahl den bisherigen FP-Wahl-Rekord von 12,7 Prozent einstellen. Bislang sind drei freiheitliche Kandidaten fixiert.

Sind fix an der Spitze der freiheitlichen Liste: Martin Antauer, Julia Kupka und Stadtparteiobmann Klaus Otzelberger.  |  NOEN, Mario Kern

Ihr bestes Ergebnis von 12,7 Prozent aus dem Jahr 1997 will die FP St. Pölten bei der diesjährigen Gemeinderatswahl überbieten. Auf genaue Zahlen möchte sich Spitzenkandidat Klaus Otzelberger aber nicht festlegen. „Allerdings wollen wir deutlich zulegen und am 17. April feiern.“

Hinter Otzelberger sind Martin Antauer und Julia Kupka fix gereiht, die übrigen Kandidaten sind noch nicht endültig fixiert. Aus dem aktuellen Gemeinderatsteam ist Peter Sommerauer auf der Liste – Stadtrat Hermann Nonner und Gemeinderätin Heidelinde Rosskopf treten nicht mehr für die FPÖ an. In den Wahlkampf gehen die Freiheitlichen mit den Wahlwerbe-Slogans „Unsere Werte, unsere Regeln“ sowie „Die eigenen Armen kommen zuerst“.

Beide thematisieren Flüchtlinge in St. Pölten. Otzelberger erläutert: „Integration ist nur bewältigbar, wenn unsere Werte und Regeln akzeptiert werden.“ In der Stadt gebe es genug Flüchtlinge, aber zu wenige Polizisten für das Sicherheitsgefühl der Bürger. Der zweite Slogan beziehe sich auf St. Pöltner an der Armutsgrenze. „Es geht nicht an, dass Asylwerber gleich viel Bezüge bekommen wie unsere Bürger“, betont Julia Kupka. Auf Martin Antauers Agenda stehen der Erhalt von Parkplätzen am Domplatz, Gratis-Parken in der Innenstadt an zwei Nachmittagen und eine Erweiterung der Rathaus-Tiefgarage in Richtung Karmeliterhof. Als Spar-Vision wünscht sich Otzelberger die Senkung der Mandate von 42 auf 36 sowie „geringere Bezüge für Politiker“.