Erstellt am 19. April 2016, 04:44

von Hermann Knapp

FPÖ ortet einen Akt der Willkür. Ortsvorstehung habe Bürger „abgewimmelt“. Dort dementiert man.

FPÖ-Parteiobmann Gernot Huber ortet Polit- Willkür. Foto: Archiv  |  NOEN, Archiv
Der bisher an Höhepunkten so arme Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten hat in der Stadt seinen ersten kleinen „Skandal“. FPÖ-Parteiobmann Gernot Huber bezichtigt die Ortsvorstehung Ulmerfeld/Hausmening der Willkür.

„Bürger wurde abgewimmelt“

„Ein Bürger (leider bleibt er anonym Anm.d.Red.) hat uns mitgeteilt, dass er fristgerecht eine Unterstützungserklärung für den blauen Kandidaten Norbert Hofer unterschreiben wollte, aber abgewimmelt wurde“, sagt Huber.

Man habe ihm erklärt, dass man „so etwas nicht habe und auch nicht wisse, was man damit anfangen solle“. Daraufhin sei der Mann unverrichteter Dinge wieder nach Hause gegangen. „Die Arroganz gegenüber den politischen Mitbewerbern ist offenbar von der Frau Bürgermeister auf die Ortsvorsteher übergesprungen“, wettert der FP-Obmann.

Für Amtsleiter Franz Wagner ist der Vorwurf ein Rätsel. „Denn wenn jemand mit einer Unterstützungserklärung zu uns gekommen ist und sie, wie vorgeschrieben, vor uns unterzeichnet hat, dann haben wir sie natürlich auch bestätigt“, betont er.

Wagner wundert sich, dass die FPÖ nicht gleich bei der Ortsvorstehung interveniert hat, oder besser noch mit dem Betroffenen aufs Amt gekommen ist. „Dann hätte sich die Sache sicher leicht klären lassen. Wir halten uns jedenfalls genau an die gesetzlichen Vorschriften.“