Erstellt am 25. Mai 2016, 18:21

von Daniela Führer

Frachtschiff auf Donau leckgeschlagen. Ein Frachtschiff lief am vergangenen Mittwochnachmittag in der Donau bei Freyenstein auf Grund auf. Bei diesem Aufprall wurde es stark beschädigt. Es erlitt zwei Lecks.

Ein Frachtschiff lief in der Donau bei Freyenstein auf Grund auf.  |  NOEN, Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten
Binnen kürzester Zeit füllten sich zwei Kammern mit Wasser. Die alarmierten Feuerwehren versuchten zunächst, mit Tauchpumpen dem steigenden Wasser Herr zu werden. Die Auspumparbeiten gestalteten sich aber als sehr schwierig, da ständig Wasser nach lief, schildert Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten.

800 Tonnen Erdmaterial hat das Frachtschiff nach wie vor an Bord. Der Feuerwehr gelang es mittlerweile, den Wasserspiegel in einer der beiden betroffenen Kammer soweit durch Pumpen abzusenken, dass das kleinere der beiden Lecks abgedichtet werden konnte. Doch am zweiten Leck wird nach wie vor gearbeitet. Zu viel Wasser strömt durch dieses ins Innere des Schiffes, sodass nun private Taucher zur Stunde versuchen, dieses abzudichten. Gelingt dieser Versuch nicht, müssen die 800 Tonnen an Erdmaterial auf ein Ersatzschiff umgeladen werden.