Wolfsbach

Erstellt am 02. August 2016, 04:50

von Sabine Hummer

Wolfsbacher „Feuerteufel“ schlug zum dritten Mal zu. Wieder beschäftigt ein Fall von Brandstiftung die Kriminalisten. Diesmal war die private Hütte des Amtsleiters Ziel.

Die Gartenhütte, die sich im Privatbesitz von Amtsleiter Florian Kammerhuber befindet, wurde ein Raub der Flammen.  |  NOEN, FF Wolfsbach

Zwei Wochen nach zwei Brandanschlägen auf zwei Lagereinrichtungen der Gemeinde (die NÖN berichtete) mussten die Feuerwehren in der Nacht auf Freitag erneut ausrücken. „Eine Gartenhütte stand in Vollbrand, wir starteten den Angriff von zwei Seiten und hatten die Lage schnell im Griff“, erzählt Kommandant Wolfgang Schäffer von der FF Wolfsbach.

Eerneut war die Gemeinde im Visier des Täters

Aufgrund der gefährlichen Lage mitten im Zentrum wurden auch sechs Nachbarfeuerwehren alarmiert. „Das war eine Sicherheitsmaßnahme. Ein großer Baum wurde angesengt und es galt, die umliegenden Objekte zu schützen“, erklärt Bezirkskommandantstellvertreter Josef Fuchsberger.

Während die Brandsache selbst bald entschärft war, macht sich in Wolfsbach weiterhin Angst breit. Denn nach den Polizeiermittlungen steht fest: Es war wieder Brandstiftung und erneut war die Gemeinde im Visier des Täters – dieses Mal allerdings indirekt: Die Hütte befindet sich im Privatbesitz von Amtsleiter Florian Kammerhuber.

Laut Polizeibericht habe der Täter keine Spuren hinterlassen, auch Hinweise aus der Bevölkerung seien noch nicht zielführend gewesen.

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