Erstellt am 17. September 2015, 09:47

von Hermann Knapp

Gespräche über Biomassewerk in Waldheim. Angebliche mysteriöse Pläne für großes Flüchtlingsdorf mit 150 Containern sind in Wahrheit offenbar Konzept für geplantes Biomassewerk auf Bundesforstegelände in Waldheim.

Ein wichtiger Bereich der Energieerzeugung mittels Biomasse ist das Heizen mit Pellets  |  NOEN, SteveWoods / Shutterstock.com
In der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend waren natürlich auch die geplanten Flüchtlingsquartiere Thema.

Bürgermeisterin Ursula Puchebner betonte einmal mehr, dass in Waldheim Unterkünfte für 60 Asylwerber geschaffen werden.



Im Internet war ja die Behauptung aufgetaucht, es gäbe Pläne, dort 150 Container hinzustellen. Die Rede war auch von einer geheimen Begehung des Bundesforstegelände.

Offizielle Stellungnahme der Bundesforste

Dazu gibt es nun auch eine offizielle Stellungnahme der Bundesforste. Auf eine Anfrage von Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig antwortete Unternehmenssprecher Hannes Matthes: „Bei der Begehung handelte es sich um eine Besichtigung der Fläche mit einem privaten Investor. Dieser möchte einen Teil der Fläche pachten oder kaufen und dort einen Gewerbebetrieb errichten. Es besteht keinerlei Verbindung zur ebenfalls in Diskussion befindlichen Errichtung eines Containerdorfs.“

Biomassewerk im Gespräch

Konkret geht es bei den Gesprächen mit dem privaten Investor offenbar um die mögliche Errichtung eines Biomassewerks.

Bei den mysteriösen Plänen für ein angeblich riesiges Flüchtlings-Containerdorf dürfte es sich um die Pläne für diese Anlage handeln. Auch mögliche Investitionen in die Infrastruktur (Strom, etc.) beziehen sich auf dieses Vorhaben.

In der Gemeinderatssitzung stellte die FPÖ auch eine Anfrage an die Bürgermeisterin. Näheres dazu lesen Sie in der nächsten Ausgabe der NÖN!