Erstellt am 18. Mai 2016, 04:54

von Hermann Knapp

Hauptplatz als optischer Hingucker. Fritz Kriener will Amstettens Hauptplatz mit hölzernem „Höhenweg“ zur Attraktion machen und zugleich „Veranstaltungsarena“ schaffen.

Fritz Kriener schlägt vor, entlang des Hauptplatzes von der Kirchenstraße bis zur Eggersdorferstraße einen hölzernen »Höhenweg« zu installieren.  |  NOEN, zvg/Kriener

Die Studie der Standort+Markt Beratungs GmbH aus Baden hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Innenstadt und vor allem der Hauptplatz dringend attraktiver gestaltet werden müssen.

Ganz neue Einblicke aufs Amstettner Zentrum

Dass sich auch die Bürger darüber Gedanken machen, zeigt das Beispiel von Fritz Kriener. Er wartet mit einer kühnen Idee auf. „Wir brauchen eine Attraktion im Zentrum. Daher schlage ich vor, von der Kirchenstraße bis zur Eggersdorferstraße einen hölzernen Höhenweg zu schaffen, inklusive Übergang zum Rathaus“.

In drei Metern Höhe soll dieser Steg den Amstettnern beim Begehen ganz neue Einblicke auf das Stadtzentrum gewähren. „Integrieren könnte man in den Höhenweg auch einen überdimensionalen Apfel und eine ebensolche Birne, die am Hauptplatz zugleich als Verkaufsstände dienen. Für die Kinder könnte man Rutschen installieren, die vom Steg auf den Platz hinunterführen“, sagt Kriener.

„Einmalige und nachhaltige Attraktion schaffen“

Mit Transparenten und Großpostern will er den Hauptplatz dann auch optisch von der Straße abschließen, sodass eine Art „Arena“ entsteht. „Diese intimere Zone würde sich auch für Konzerte, Kulturveranstaltungen und sogar großformatige Fotoaussstellungen nach Vorbild des Wenzelplatzes in Prag anbieten. Wir können nicht immer nur über die Defizite des Hauptplatzes klagen. Wir müssen eine einmalige und nachhaltige Attraktion schaffen.“

Die Vorschläge Krieners sind übrigens nicht neu. Denn er hat sein Konzept der Stadtregierung schon vor ein paar Jahren präsentiert. „Da nun die Diskussion über den Hauptplatz neu aufflammt und ich denke, dass wir eine offene Diskussion führen müssen, bringe ich meine Idee nochmals zur Sprache.“