Erstellt am 20. Oktober 2015, 06:12

von Daniela Führer

Kapelle verwüstet. Unbekannte schlugen Fenster zur Hubertuskapelle ein, im Inneren schmetterten sie Granitplatte, Geweih und mehr zu Boden.

Die zerschmetterte Granitplatte, zu Boden geworfene Kerzenständer und Figuren zeugen vom Vandalenakt in der Hubertuskapelle.  |  NOEN, Daniel Schlemmer
Von außen ist das Ausmaß der Zerstörung auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen. Doch bei näherer Betrachtung fallen einem gleich die eingeschlagenen Fenster in der Hubertuskapelle Ferschnitz neben dem Sportplatz auf.

Granitplatte wurde auf den Boden geschmettert

Im Inneren des Kirchleins dann ein wüstes Bild: Eine Granitplatte mit Gravur wurde auf den Boden geschmettert und zerbrach, geschmiedete Kerzenständer, Geweih und weiteres Inventar wurde ruppig umgeworfen.

Anfang letzter Woche dürfte sich der Vandalenakt zugetragen haben. Bis dato unbekannte Täter stießen beide Seitenscheiben ein und gelangten so durch die Fenster in den Innenraum der Kapelle.

Spuren gibt es einstweilen noch keine, die Polizei geht aber davon aus, dass es sich um eine geplante Aktion gehandelt habe. Man schließe auch Kinder als Täter eher aus, da die Seitenfenster zur Kapelle nur schwer einzuschlagen waren.

„Hat mit Lausbubenstreich nichts mehr zu tun“

Die Jagdgesellschaft Ferschnitz ist sehr verärgert über den Vandalenakt. „Der Schaden wird sich auf zirka 2.000 bis 2.500 Euro belaufen“, berichtet Jagdleiter Johann Glack.

Vermutungen zum Hintergrund und zu möglichen Tätern kann und möchte er auch nicht anstellen, doch „mit einem Lausbubenstreich hat das auf jeden Fall nichts mehr zu tun“, ist er empört.

Damit ein derartiger Vorfall nicht mehr passieren kann, wird die Jagdgesellschaft die beiden eingeschlagenen Fenster zur Hubertuskapelle künftig mit Gittern verkleiden.