Erstellt am 26. April 2016, 10:44

von Hermann Knapp

Hundefreilaufzonen: SPÖ und FPÖ sind auf den Hund gekommen. Parteien bringen Vorschläge für Hundefreilaufzonen im Stadtgebiet. Gemeinderat muss sich nun damit befassen.

Die FPÖ, mit Stadträtin Brigitte Kashofer an der Spitze (5.v.r.), unterstützt Hundebesitzer in ihrem Wunsch nach der Einrichtung eines Hundefreilaufplatzes am Krautberg. Foto: FPÖ  |  NOEN, FPÖ

Die Schaffung von Hundefreilaufzonen in der Stadt ist offenbar ein drängendes Thema. SPÖ und FPÖ brachten in der Vorwoche unabhängig voneinander Vorschläge, wo geeignete Standorte dafür wären.

Zwei Bereiche sollen geschaffen werden

Die SPÖ wurde beim Mühlbachweg fündig. „Die Suche war nicht einfach, weil das Gelände ja auch aus dem Zentrum leicht erreichbar sein soll. Die Pächter wären bereit, den Grund zur Verfügung zu stellen. Wir werden dem Gemeinderat daher den Vorschlag unterbreiten, rund 2.000 Quadratmeter einzuzäunen, sodass Hundebesitzer ihre Lieblinge gefahrlos laufen lassen können“, sagt Bürgermeisterin Ursula Puchebner.

Der Mühlbachweg wird jetzt schon von Hundebesitzern gerne frequentiert. Es sollen zwei Bereiche geschaffen werden, für kleinere und für größere Hunde, um von vornherein mögliches Konfliktpotenzial auszuschließen. Auch ein Wasseranschluss soll eingerichtet. Bänke und in der Folge auch eine „hundgerechte Möblierung“ werden angedacht.

FPÖ hat schon ein Areal im Auge

Klar ist, dass die Hundebesitzer auch am Freilaufplatz das „Gackerl“ ihres Lieblings ins Sackerl schaufeln und entsorgen müssen.

Ebenfalls für die Schaffung einer Hundefreilaufzone spricht sich die FPÖ aus – allerdings am Krautberg. „Die Hundebesitzer Andreas Kern und Gerhard Zelenka sind mit diesem Anliegen an uns herangetreten und ihnen haben sich bald noch viele andere angeschlossen“, berichtet Stadträtin Brigitte Kashofer.

Die FPÖ hat auch schon ein Areal im Auge, das sich als Hundefreilaufzone eignen würde. „Die Wiese zwischen Kaspar-Brunner-Straße und Linzer Straße bietet sich an. Das Grundstück befindet sich im Besitz der Gemeinde, daher würden sich auch die Investitionen in Grenzen halten. Im Grunde muss es nur eingezäunt werden“, erklärt Kashofer.

Sie will das Anliegen noch im April im zuständigen Ausschuss zur Diskussion stellen.