Amstetten

Erstellt am 25. Juli 2016, 10:09

von Wolfgang Kapf

Tolle Bio-Gemüse-Idee aus Amstetten. Konsumenten können auf einer gemieteten und biologisch bewirtschafteten Feldfläche ihr Wunsch-Gemüse selbst ernten. Projekt mit „Ab-Feld-Verkauf“ gestartet.

Eröffnung des „Smart.Field“-Projektes in Gigerreith 42 (v.l.): Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Josef Ritt, Biobauer Reinhard Peham, Bundesrat Andreas Pum, Bauernbundobmann Franz Lehner. Foto: Wolfgang Kapf  |  NOEN

Unweit des nördlichen Stadtrandes von Amstetten fand am 22. Juli die offizielle Eröffnung des ersten „Smart.Field“-Projektes in Österreich in Gigerreith 42 statt. „Smart.Field“ wurde von der Mauringer Firma Eurocorp in Zusammenarbeit mit Studenten der FH Wieselburg entwickelt.

Geschäftsführer Josef Ritt erklärt die Grundidee: „Konsumenten mieten Ackerflächen, auf denen sie ihr Gemüse anbauen lassen oder mit Unterstützung eines Bio-Bauern selbst anbauen. Die fachmännische Bewirtschaftung bis zur Selbsternte durch den Konsumenten erfolgt durch den Bauern.“

„Ab-Feld-Verkauf“ am Dienstag und Freitag

Im Mai 2016 startete Biobauer Reinhard Peham das Projekt, in dem er auf insgesamt von ihm gepachteten 4.000 m² Gemüsefelder anlegte und sie gemeinsam mit Grundeigentümerin Anna Fraubaum bewirtschaftet. Seit das erste Gemüse erntereif ist, findet ein „Ab-Feld-Verkauf“ statt (Dienstag 18 bis 19.30 Uhr und Freitag 16 bis 19 Uhr).

„Die Kunden können sich direkt am Freifeld oder in einem der beiden Folientunnel das Gemüse aussuchen, das sie haben wollen und es auch gleich selbst ernten. Die 30 verschiedenen Tomaten- und 10 verschieden Paprika-Sorten sind die Renner der ersten Saison. Sehr gefragt sind aber auch Gurken und Pfefferoni,“ erklärt Reinhard Peham.

Das Angebot ist aber natürlich noch viel umfangreicher: Unter anderem gibt es auch Weiß- und Rotkraut, Salat, Zwiebel, Rote Rüben, Kürbis, Bohnen und Kartoffeln.

„Der Start ist gelungen“, freut sich Peham. „Anmeldungen für das Mieten von Selbsternteflächen sind für 2017 bereits möglich.“