Erstellt am 10. März 2016, 20:00

Jetzt wählen: Sportler des Jahres!.

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Das Voting ist beendet, die Stimmen werden im Moment ausgezählt.

Alle Sieger der Sportlerwahl 2015 werden in den NÖN-Lokalausgaben der Kalenderwoche 14 präsentiert!

Danke für Deine Teilnahme!

Auf der nächsten Seite ("Weiter" klicken): Die nominierten Sportler und Sportlerinnen im Porträt

Kathrin Ortlieb, Wasserski, Wasserskiclub Tulln

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Kathrin Ortlieb, bei der WM in Neuseeland in der Königsklasse Formel 1 mit einer australischen Bootscrew am Start, war mit zwei zweiten, einem dritten und vierten Platz die konstanteste Dame im Feld. Sie sammelte die meisten Punkte, wäre Weltmeisterin geworden, hätte es kein Streichresultat gegeben. Da bei der drei Mal siegreichen Australierin Leanne Campbell ihr Ausfall im ersten Rennen und bei der Lokalmatadorin Adelaide Cox deren abschließender vierter Platz aus der Wertung fielen, blieb für die Tullnerin „nur“ Platz drei. Aber auch Bronze ist ein super Erfolg!

Kathrin Ortlieb ist amtierende Formel-1-Europameisterin und jubelte 2009 in der Formel 2 über den WM-Titel. Bei der WM 2013 wurde die Tullnerin F-1-Vizeweltmeisterin.

Sabrina Hebenstreit, Volleyball, Union Langenlebarn

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Seit 2001 ist die in Tulln wohnhafte Volksschullehrerin bei der Sportunion Langenlebarn (Jugend, Damen 2, Damen 1), seit zehn Jahren fungiert sie auch als Trainerin.

Größte Erfolge: Beachvolleyball: 5-fache-NÖ-Landesmeisterin (u.a. 2015), 9. Platz Staatsmeisterschaften 2011, Amateurstaatsmeisterin 2015;
Hallenvolleyball: 2. Bundesliga, Aufspielerin und Libera; Knieverletzungen in den Jahren 2008 und 2012.

Adrienn Kovacs, Tischtennis, USC Ruppersthal

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Die Ungarin Adrieen (Odri) ist die einzige Dame unter sonst lauter männlichen Tischtennis-Spielern in der Donicliga (1. Landesliga). Im Sekundäreinsatz spielt sie bei SG Amstetten in Damen-Bundesliga.

Kovacs ist seit Juni 2015 (in Györ) mit Klubkollegen Michael Worischek verheiratet. Mit ihm knüpfte der USC - Michael Worischek war damals bei Linz-Altstadt engagiert - erste Kontakte, zunächst konnte Ruppersthal seine damalige Freundin Odri  (nach der Auflösung des  TTC Neusiedl)  für sich gewinnen, zwei Jahre später kam auch Michael nach Ruppersthal.

Selina Zeh, Handball, Handball Tulln

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Selina Zeh ist Titelverteidigerin bei der NÖN-Sportlerwahl. Selina Zeh ist Kapitänin der Tullner Damen-Handballmannschaft. „Ich bin auf meinen Sieg sehr stolz, danke an meine Fans“, strahlte die 27-Jährige Absdorferin 2015 über ihren Titel. In ihrer Jugend war sie talentierte Leichtathletin, mit 14 avancierte sie zur Schul-Bundesmeisterin im Dreikampf. Mit elf begann sie mit dem Handballsport. „Du hättest es locker zur Nationalteamspielerin gebracht“, ist der stolze Vater Bernd überzeugt. Immerhin wurde Selina ins Junioren-Nationalteam einberufen.

Veronika Limberger, Laufsport, Fels

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Die Felserin Veronika Limberger erzielt ihren bisher größten Lauferfolg beim Bergmarathon am Ötscher. Über 50 Kilometer und 1800 Höhenmeter bewältigte das Lauf-Ass sechs Minuten schneller als ihre Verfolgerin und wurde in einer Zeit von 4:43 Stunden mit rund sechs Minuten Vorsprung souverän Staatsmeisterin.

„Mit dem Staatsmeistertitel im Bergmarathon konnte ich meinen bisher allerschönsten Lauferfolg erzielen“, so Veronika Limberger überglücklich. „Für mich als Flachländerin und Niederösterreicherin ist das eine besondere Ehre und große Freude.“

Felix Pauli, 75, Laufsportler, Asparn

Er lief 2015 im Alter von 75 Jahren in jedem Bundesland Österreichs einen (Halb-)Marathon.

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Neun Bundesländer, neun Marathons, neun Monate — so lautete das Vorhaben von Felix Pauli anlässlich seines 75. Geburtstages. Dass dies dem Senior 2015 schlussendlich in sieben Monaten gelungen ist, macht die Leistung noch unglaublicher. Begonnen hat es im April mit dem Vienna City Marathon. Eine Woche darauf ging es zum Linz-Marathon, Anfang Mai lief er in Salzburg mit und dann im Juli beim Gletschermarathon in Tirol. „Teilweise waren es drei Läufe innerhalb von zwei Wochen. Ich brauch halt offenbar keine Regeneration“, lacht der Routinier. Im „marathonlosen“ Kärnten musste Pauli mit der halben Distanz vorliebnehmen. In der Wachau und beim Drei-Länder-Marathon in Vorarlberg durfte er aber wieder die 42,2 Kilometer absolvieren.

„Ich war erleichtert, als ich die Läufe hinter mir hatte. Aber es ist eine tolle Auszeichnung, zum dritten Mal in Folge das österreichische Laufranking in meiner Altersklasse zu gewinnen.“ Was treibt einen an, seinem Körper derartige Leistungen abzuverlangen? „Ich bin 2014 60 Wettkämpfe gelaufen, das ist aber über meinen Horizont gegangen. Ich war so geschwächt, dass ich beschloss, lieber weniger und dafür längere Läufe zu laufen.“

Als Pensionist hat Pauli genügend Zeit, sich neben seinem Hobby auch seiner Familie zu widmen. „Aber man braucht schon eine Frau, die Verständnis hat“, gibt der Asparner zu.
Erst mit 63 begann seine Laufkarriere so richtig, und er nahm regelmäßig an Wettkämpfen teil. Davor war er nur einmal, mit 53, einen Marathon gelaufen. Für die nötige Kondition war Pauli täglich mit dem Rad in die Arbeit gefahren. Nun trainiert er drei- bis viermal pro Woche.

Savo Kovacevic, 16, Taekwondo, Tangun Taekwondo-Club Tulln

Er schafft es als Erster seines Vereins, sich für eine WM und eine EM zu qualifizieren.

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Für den Tangun Club Tulln reiste der Sportgymnasiast zur Poomsae-EM nach Belgrad (Serbien) und kehrte mit einer Goldmedaille wieder nach Hause. 
Savo Kovacevic gewann die Finnish-Open und verwies im Finale den WM-Siebenten Konstantin Vashcenko/RUS auf den zweiten Platz.

Milan Dovedan, 50, Fußball, SV Neuaigen

Er ist eine Fußball-Legende im Tullner Bezirk.

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Mit 50 spielt er noch immer in einer Kampfmannschaft (Neuaigen, 2. Klasse Donau). Im September 2003 schrieb Milan Dovedan  im Spiel gegen Ravelsbach ein Stück Fußballgeschichte. Er schoss beim 11:0-Sieg alle elf Tore! Bis zu diesem historischen 11:0 hatte er in 313 Kampfmannschafts-Einsätzen 326 Tore erzielt.

"Das Spiel gegen Ravelsbach war mein zweiter Geburtstag, der größte Augenblick meiner 25-jährigen Fußballer-Karriere. So etwa passiert ein Mal und nie wieder!" Damals sagte er: "Drei, vier Jahre spiele ich sicher noch …" 13 Jahre später spielt Milan Dovedan noch immer in einer Kampfmannschaft (beim SV Neuaigen).

Milan Dovedan, ein gebürtiger Bosnier, kam 1989 nach Österreich. Nach zwei Saisonen in Tulln landete er 1991 beim SV Blau-Weiß Großweikersdorf. Von 2007 bis 2010 kickte er für Ruppersthal, seit 2010 für Neuaigen. Seit Frühjahr 2003 ist Dovedan Österreichischer Staatsbürger.

Lukas Negrin, 25, Handball, Handball Tulln

Er ist der beste Spieler der Tullner Handballer

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In seiner Jugend hat er es bis ins Junioren-Nationalteam geschafft, am Ende der erfolgreichen UHC-Tulln-Ära stand er im Kader der HLA-Mannschaft. Im Februar absolviert er ein Auslandssemester in Australien.

Maximilian Fischer, Volleyball, Union Langenlebarn

Er zählt zu den besten Volleyballern der Union Langenlebarn.

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 Der Volleyballsport wurde dem Berufssoldaten aus Tulln in die Wiege gelegt, da auch beide Eltern Volleyball gespielt haben.

Seit mehr als zehn Jahren spielt er bei der Sportunion Langenlebarn, erst in der Jugend, dann bei den Herren 2 und seit 2009 in der ersten Herrenmannschaft.

Seine größten Erfolge: Hallenvolleyball: Meister 2. Bundesliga, Topscorer der 2. Bundesliga, Aufstieg ins Play-Off der 1. Bundesliga.

Beachvolleyball:  2 x NÖ Landesmeister (u.a. 2015), mehrmals in den Top-10 bei A-Cups.