Erstellt am 23. Februar 2016, 04:29

von Daniela Führer

Dafür gibt es keinen Cent. Daniela Schlemmer über eine spannende Wahl der Bezirksfeuerwehr.

Den ganzen Jänner über gingen die Neuwahlen bei den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk über die Bühne. Diese prägten stark das gesellschaftliche Leben in den Gemeinden – was sich nicht zuletzt auch in der ausführlichen Berichterstattung der NÖN zeigte.

In vielen Wehren kam es zu personellen Veränderungen auf Kommandoebene – meist aus Altersgründen. Dabei zeichnete sich oft das selbe Bild ab, speziell bei den kleineren Feuerwehren: Es wird immer schwieriger, jemanden zu finden, der so ein verantwortungsvolles Amt übernimmt. Denn der Druck steigt – etwa aus dem privaten, besonders aber aus dem beruflichen Umfeld.

Dass sich jetzt gleich drei Kandidaten für das Amt des Bezirkskommandantstellvertreters zur Wahl stellen, lässt daher schon aufhorchen. Den dreien muss man bei allen persönlichen Motiven und Hintergründen hoch anrechnen, dass sie sich dieser großen Aufgabe annehmen wollen – aus Überzeugung, das Beste für ihre Kameraden umzusetzen. Denn, was man gern vergisst: Für diese Arbeit sehen sie keinen Cent.

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