Erstellt am 03. Mai 2016, 04:14

von Ingrid Vogl

Die Idee allein ist nicht genug. Ingrid Vogl über Scheitern und Erfolg von Laufbewerben in Amstetten.

Wem der Laufsport am Herzen liegt, der blickte zuletzt mit großer Freude nach Waidhofen. 1.150 große und kleine Läufer sorgten dort beim Stadtlauf für sportliches Leben in der Innenstadt. Einige, vor allem aus dem Raum Amstetten, blickten aber auch mit ein wenig Wehmut nach Waidhofen, denn auf einen Stadtlauf muss man in der Bezirkshauptstadt heuer nach 32 Jahren verzichten.

Ein von Ex-Sprinter Andreas Berger aus der Ferne organisierter Businessrun sollte der Stadt Amstetten nun als Alternative zum traditionellen Stadtlauf Beine machen. Diese Idee ist aber bereits gestorben, bevor sie so richtig geboren wurde und der Bewerb wegen zu wenigen Anmeldungen schon Wochen vorher abgeblasen. Wirkliche Überraschung ist das keine.

Wie man im Gegensatz dazu ein erfolgreiches Event, das sowohl Sportler als auch Zuschauer anzieht, auf die Beine stellt, das zeigten die Organisatoren der Amstettner City Attack bei der Premiere im Vorjahr. Und das wird ihnen mit den am Donnerstag präsentierten Neuerungen auch heuer wieder gelingen.

Für die „normalen“ Wettkampfläufer, die bei der City Attack nicht am Start stehen werden, ist das nur ein geringer Trost. Sie müssen weiter darauf hoffen, dass sich auch für sie wieder ein engagierter Organisator vor Ort finden lässt.