Erstellt am 28. September 2015, 09:10

von Peter Führer

Ein Sieg in der Niederlage. Peter Führer über den gelungenen Amstettner Auftritt gegen Rapid Wien.

Die Amstettner Anspannung vor dem Cupschlager gegen Rapid Wien war wochenlang spürbar. Nicht nur für die Spieler, sondern für den gesamten Verein stand mit der Partie gegen Österreichs derzeit erfolgreichstes Team einiges auf dem Spiel.

Immerhin galt es, ein im TV live übertragenes Spiel gut über die Bühne zu bringen. Eine Herausforderung, vor der man als Amateurverein eher selten steht. Nach der bitteren Niederlage im Elfmeterschießen kann man zweifellos sagen: Der SKU hat die Aufgabe gemeistert.

Klar, beim Kartenverkauf gab es Probleme und viele Fans waren enttäuscht, dass man kein Ticket ergattern konnte. Daraus muss die Vereinsführung für die Zukunft die richtigen Lehren ziehen.



Dennoch überwiegt das Positive. Der ganze Verein präsentierte sich im österreichweit übertragenen Spiel im besten Licht. Am Spieltag selbst gab es kaum Probleme. Das fing bei den Kickern an, hört da aber bei weitem noch nicht auf.

Egal, ob die Funktionäre, die wochenlang mit der Organisation beschäftigt waren, oder die Ordner, die für Sicherheit bei einem brisanten Spiel sorgten. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Alle haben sie ihren Job gemacht und dafür gesorgt, dass die Amstettner Fans stolz auf ihren Verein sein können. Da kann man auch eine Niederlage leicht verkraften.