Erstellt am 22. März 2016, 03:34

von Ingrid Vogl

Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Ingrid Vogl über die Saison der Amstettner Volleyballer.

Die Volleyball-Bundesliga geht mit den Semifinalspielen in die heiße Phase. Schon jetzt steht fest, dass diese Saison die erfolgreichste in der Vereinsgeschichte des VCA sein wird. Die Amstettner eroberten den Cup, haben ein Europacupticket in der Tasche und gehören zu den vier besten Teams des Landes. Eine perfekte Saison also? Mitnichten.

Die Euphorie über die neue Halle wurde zu Saisonbeginn sehr schnell durch eine Verletzungsserie gebremst. Dass mit Thomas Tröthann und Bartlomiej Gajdek die beiden wichtigsten Angreifer ausfielen und nicht die einzigen Verletzten blieben, war nur schwer zu verkraften. Verzweiflung ließ man trotz der durchwachsenen Ergebnisse nicht aufkommen. Der AVL-Grunddurchgang wurde mehr oder weniger abgehakt, der Fokus auf den Cup gelegt und der Cupsieg als wichtigstes Saisonziel ausgegeben. Dieses Ziel wurde erreicht.

Erst nach dem Cuptriumph wurde das Hauptaugenmerk auf die Bundesliga gelegt. Ein Platz im Semifinale und somit ein Ticket für den Europacup lautete nun die Devise. Dafür war wie im Cup ein Sieg gegen Graz Voraussetzung. Auch dieser wurde von den Spielern in die Tat umgesetzt. Nur Zufall oder Glück des Tüchtigen, dass alles wie geplant aufging? Wohl von beidem etwas...