Amstetten , Haag , St. Peter in der Au

Erstellt am 18. Juli 2017, 04:43

von Hermann Knapp

Unkraut vergeht einfach nicht. Hermann Knapp über den „Kampf“ zwischen Stadt und Natur.

Die Umwelt hält die Amstettner Stadtpolitik gehörig auf Trab. Am Friedhof wuchert nach dem Verzicht auf Glyphosat das Unkraut und das Eschensterben und auch eine gewisse Überalterung machen unversehens den Baumbestand zur Gefahr.

Das bekannte Sprichwort „Unkraut vergeht nicht“ hat in Amstetten plötzlich ungeahnte Aktualität bekommen, denn durch den Verzicht auf Glyphosat ist es sehr viel schwieriger geworden, ihm dauerhaft beizukommen.

Flämmen tötet zwar die Pflanzen, aber die Wurzeln bleiben und treiben rasch wieder aus. Im Grunde bräuchte es in der Stadt einiger zusätzlicher Arbeitskräfte um der Plage Herr zu werden. Vielleicht bietet sich da kommendes Jahr tatsächlich die Möglichkeit, wie von der ÖVP jüngst gefordert, Mindestsicherungsempfänger zu beschäftigen und so wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern.

Was die alten und kranken Bäume betrifft, bleibt der Stadt gar nichts anderes übrig, als sie zu fällen. Das Risiko, dass sonst jemand durch einen herab stürzenden Ast zu Schaden kommt, ist viel zu hoch.