Erstellt am 09. August 2016, 03:32

von Daniel Hartl

Anfang gut, alles gut?. Daniel Hartl über einen gelungenen Amstettner Start.

Mit dem SC Mannsdorf gastierte zum Meisterschaftsstart ein Team in Amstetten, das unberechenbarer nicht hätte sein können. Der individuell top aufgestellte Aufsteiger wurde als heiße Aktie um die vordersten Plätze gehandelt. Mannsdorf musste aber schnell erkennen, dass in der Regionalliga ein rauerer Wind herrscht. Man traf auf eine Equipe, die ihre Hausaufgaben nahezu perfekt erledigte.

Von Beginn an wusste Amstetten durch eine sattelfeste Defensive zu überzeugen. Trainer Thonhofer hatte nach dem Videostudium die richtigen Schlüsse gezogen. Amstetten bot den Gästen keinen Raum zur Entfaltung. Die Heimischen schienen unverwundbar zu sein. Einzig die Verwertung der Chancen fiel ihnen schwer. Ein Kritikpunkt, der als unangebracht erscheint, aber durchaus ins Auge hätte gehen können.

Für den Trainer rückte der Sieg längst in den Hintergrund. Sein Blick richtet sich bereits auf St. Pölten, den nächsten Gegner. Eine neue Herausforderung, die nicht unterschätzt werden darf. Thonhofer sprach nicht von ungefähr von einem Spiel des Kopfes. Die Gefahr des Unterschätzens ist in Amstetten zwar nicht allgegenwärtig, sie ist aber bereits ganz anderen Teams zum Verhängnis geworden.