Erstellt am 17. August 2016, 04:07

von Ingrid Vogl

Ein Hauch von Olympia. Ingrid Vogl über die slowenischen Dominatoren des Ausee Triathlons.

Die ganze (Sport-)Welt blickt derzeit zu den Olympischen Spielen nach Rio. Man wundert sich über Schwimmbecken, deren Wasser über Nacht plötzlich die Farbe wechselt. Man staunt über Fabel-Weltrekorde wie jenen im 10.000 Meter-Lauf der Frauen und hofft, dass sie auf sauberem Wege zustande gekommen sind. Und natürlich jammert man über fehlende Medaillen der österreichischen Sportler.

Dass Dabeisein alles ist, gilt für sie und galt auch für die Triathleten Domen Dornik und Nik Kojc. Sie fielen jedoch bei der slowenischen Qualifikation knapp durch den Rost und standen daher am Montag beim Ausee Triathlon am Start. Blindenmarkt statt Rio – was für eine Alternative. Das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen.

Dass die beiden Weltcup-Starter den Bewerb dominierten und für den ersten nichtösterreichischen Sieg sorgten, war zu erwarten. Dass sie den Streckenrekord nicht knackten, kam dann doch etwas überraschend. Aber gerade das sollte (kommenden) Ausee-Siegern Mut machen, dass auch sie einmal einen Start bei Olympia ins Auge fassen können. Vom Ausee Triathlon zu den Olympischen Spielen, quasi vom Tellerwäscher zum Millionär. Das hat schon was, oder?