Amstetten

Erstellt am 19. April 2017, 02:22

von Raimund Bauer

Läutet den Umbruch ein. Raimund Bauer über das Karriereende von SKU-Kapitän Michael Achleitner.

22 Jahre lang jagte Michael Achleitner dem Fußball hinterher. 22 Jahre, in denen der Innenverteidiger zwei Meistertitel und ein ÖFB-Cup-Viertelfinale bejubeln durfte. Nun ist ab Sommer Schluss. 35 Trainingseinheiten und acht Spiele stehen noch auf der Agenda, bevor sich Achleitner mit bereits 31 Jahren in den fußballerischen Ruhestand begibt.

Kein Aushelfen in unteren Klassen, kein Verstärken der zweiten Mannschaft des SKU Amstetten. Der Kapitän tritt auf der aktiven Seite ruhiger. Der Hauptgrund: Noch gesund aufzuhören. Zudem richtete er seine Privatleben ganz nach dem Fußball aus. Die neu gewonnene Zeit will Achleitner nun auch für andere Sportarten sowie Familienplanung nutzen. Eine vernünftige Entscheidung, auch wenn diese die Funktionäre und Trainer schmerzt.

Der Versuch, die Stammkraft umzustimmen, schlug fehl. So geradlinig der Verteidiger am Feld agierte, so trifft er auch seine Entscheidung außerhalb. Ein fairer Sportsmann, der seine Knochen hinhielt und außer ein paar Cuts von schweren Knieverletzungen verschont blieb. Eine Ikone sagt „Servus“.

Somit nimmt Achleitner auch schon etwas vorweg: Im Sommer soll ein Umbruch stattfinden, damit der Aufstieg in die neu reformierte 2. Liga in Angriff genommen werden kann.