Amstetten

Erstellt am 04. April 2017, 02:42

von Ingrid Vogl

Wohin führt der Weg beim VCA?. Ingrid Vogl über mögliche Änderungen bei den Amstettner Volleyballern.

Rot-weiß-rot lautete beim VCA die Devise vor Saisonbeginn. Man verpflichtete lediglich einen Legionär, setzt auf österreichische Spieler und gibt dem heimischen Nachwuchs die Chance, sich in der höchsten österreichischen Liga zu bewähren. Ein Weg, der die Amstettner erneut zum Cupsieg führte. Aber auch ein Weg, der nicht zu genügen scheint, um in der AVL um einen Top 4-Platz mitspielen zu können. Momentan sieht es sogar danach aus, als müsse man sich heuer mit Platz sechs begnügen.

Wie unzufrieden die Vereinsverantwortlichen mit den letzten Vorstellungen der Mannschaft sind, zeigt die Tatsache, dass nach der Niederlage in Klagenfurt am Sonntag bereits erste Überlegungen laut wurden, in Zukunft wieder mehr Legionäre engagieren zu wollen. Weil sie eine andere Einstellung zum Sport mitbringen, so die Begründung. Ob dies der richtige Weg ist, darüber lässt sich streiten. Dass dieser Weg auf manchen Positionen wieder einen verstärkten internen Konkurrenzkampf um Einsatzzeit und Fixplatz in der Grundsechs mit sich bringen würde, liegt auf der Hand. Ob dieser letztendlich zu einer besseren Leistung führt, dafür gibt es keine Garantie. Ausgeschlossen ist es aber auf keinen Fall.