Erstellt am 29. Dezember 2015, 04:23

von Daniel Hartl

Urgestein droht zu erliegen. Daniel Hartl über das schwindende Interesse am Schiedsrichter-Turnier.

Als kleiner Bruder des Hallen-Masters hat das Amstettner Schiedsrichter-Turnier keinen leichten Stand. Dies wurde auch im Rahmen der diesjährigen Auflage des Dauerbrenners sichtbar.

Das Zuschauer-Interesse hielt sich, wie schon in den vergangenen Jahren, in Grenzen. Auf der Tribüne erblickte man hauptsächlich Akteure der teilnehmenden Teams, darunter mischten sich auch bekannte Funktionärs-Gesichter, die dem Turnier seit Jahren treu die Stange halten.

Dieses Mal gesellte sich noch ein weiteres Problem dazu. Angesehene Regionalteams wie Kematen schickten nur eine Jugend-Abordnung, die sang- und klanglos unterging. Oed/ Zeillern sagte gar erst kurz vor dem Turnier ab. Handlungen, die für die Schiedsrichtergruppe Amstetten wie ein Schlag in die Magengrube wirken müssen, zumal sowohl der finanzielle als auch der organisatorische Aufwand für das Team um Obmann Walter Wimmer beträchtlich ist.

Es wäre bedauerlich, müsste das Organisationsteam aus diesen Gründen die erneute Ausrichtung des Turniers in Zukunft überdenken. Bei allen Problemen, mit denen sich das Turnier konfrontiert sieht, zeigte sich, dass es noch zahlreiche Befürworter des Turniers gibt. Sie stellten dies auch heuer auf dem Parkett unter Beweis.