Erstellt am 05. April 2016, 05:14

von Hermann Knapp

Vertrauen will verdient sein. Hermann Knapp über die Wahl beim Roten Kreuz Amstetten.

Die Wahl beim Roten Kreuz in Amstetten ist geschlagen. Beatrix Lehner die sich zum ersten Mal dem Votum der freiwilligen Mitarbeiter stellte, erreichte dabei 66,7 Prozent Zustimmung. Das ist ein demokratisch gesehen anerkennenswertes aber ganz bestimmt kein berauschendes Ergebnis.

Vermutlich ist Lehner ja ihr Ruf vorausgeeilt, am Stadtamt ein durchaus strenges Regiment zu führen. Beim Roten Kreuz sind die Voraussetzungen allerdings andere. Erstens ist für den unmittelbaren Dienstbetrieb der Geschäftsführer zuständig und zudem hat Lehner es dort nicht mir ihr untergebenen Angestellten zu tun, sondern mit freiwilligen Mitarbeitern.

Und im Umgang mit diesen ist natürlich kein Kommandoton gefragt, sondern Fingerspitzengefühl. Denn schließlich opfern sie allesamt viel Freizeit für den guten Zweck. Sie zu vergraulen würde bedeuten, das Rote Kreuz insgesamt zu schwächen.

Aber das ist bestimmt ohnehin allen handelnden Personen bewusst und letztlich eint sie dann ja doch eines: Der Wille, zum Wohl der Bürger und Bürgerinnen tätig zu sein!

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