Erstellt am 19. Januar 2016, 03:58

von Ingrid Vogl

Viel besser geht es nicht mehr. Ingrid Vogl über die Premiere des Amstettner Crosslaufes.

Krems, St. Pölten und Melk. So lauteten bisher die Stationen des drei-Städte-Crosslaufcups. Heuer ist mit dem Amstettner Crosslauf in der Forstheide eine vierte Veranstaltung dazugekommen. Und die hat bei ihrer Premiere am Sonntag gleich ordentlich eingeschlagen. Quasi im ersten Anlauf gelang es dem Team um Reinhard Gruber, den bisherigen Teilnehmerrekord zu knacken. Beachtlich, vor allem wenn man bedenkt, dass der Cup heuer bereits in sein 18. Jahr geht.

Der Erfolg des Events kommt aber nicht von ungefähr. Ein Grund dafür ist sicher die Strecke. Dass die Forstheide für einen Crosslauf wie gemacht ist, auf diese Idee hätte man eigentlich schon längst kommen müssen. Nicht umsonst drehen dort Läufer jeder Leistungsstufe tagaus, tagein ihre Runden. Das engagierte Veranstalterteam ist der zweite Erfolgsfaktor.

Es war ein kluger Schachzug von Reinhard Gruber, sich mit den Euratsfelder Topläufern Daniel Punz und Christian Gangl zwei Profis in Sachen Lauforganisation ins Boot zu holen. Dass bereits seit März des Vorjahres die Werbetrommel für den Bewerb gerührt wurde, haben die Läufer honoriert. Trotz Minusgraden, trotz Wind und trotz Schneetreiben. Ein Indiz dafür, dass die Läufer auf einen Bewerb wie diesen gewartet haben.