Erstellt am 04. August 2015, 05:51

von Daniela Führer

Kothmühle-Umbau ist erst Phase eins. Neue Zimmer, neue Küche, neue Stuben. Der Umbau des RelaxResorts Kothmühle ist schon weit vorangeschritten. Die Wiedereröffnung findet am 21. August statt.

Die Kothmühle-Geschäftsführer Johannes und Christiane Scheiblauer: »Unsere Zimmer im zweiten Stock bekommen Balkone dazu und auch der Wellnessgarten wird überarbeitet.« Foto: privat  |  NOEN, privat
Mega-Betrieb herrscht aktuell im RelaxResort Kothmühle. Doch es sind keine Hotel- und Restaurantgäste, die sich dort emsig in den Gängen und Räumen tummeln, es sind zig Bauarbeiter. Immerhin gibt es noch viel zu tun bis zur Wiedereröffnung am 21. August.

45 Jahre alte Küche wird völlig neu angelegt

In eineinhalb Monaten werden alle 45 Hotelzimmer im Stammhaus generalsaniert. „Die Zimmer im zweiten Stock bekommen einen Balkon, 35 Zimmer werden mit Klimaanlagen ausgestattet, viele Räume erhalten neue Fenster und Einrichtungen und wir brauchen auch Lärmschutztüren“, berichtet Kothmühle-Geschäftsführerin Christiane Scheiblauer.

Auch im Restaurant verändert sich viel. „Die Küche war 45 Jahre alt. Sie wird völlig neu angelegt, angepasst an die neuen Arbeitsabläufe“, erklärt Scheiblauer. Ein Highlight wird der Chef’s Table, ein Tisch für Gäste (bis zu acht Personen), an dem der Küchenchef persönlich für seine Gäste allerlei Schmackhaftes kocht und serviert.

Neben der Küche werden auch die Stuben neu gestaltet und umbenannt. „Die Gaststube wird zur Mostbaronstube und das Marmorstüberl zur Brous-Stube, benannt nach dem Gourmetmost Brous. Überhaupt wird man nach dem Umbau bei uns viel Mostviertel wiederfinden. Zum Beispiel gibt es in unseren Klassik-Zimmern Schreibtische in Birnenform!“

„Die Arbeiten heuer sind erst Phase 1. Der Grundgedanke, der
den Resortgedanken vollendet, ist noch nicht zu Ende gedacht.“
Christiane Scheiblauer

Ebenso überarbeitet wird der RelaxGarten. „Ein Rosenweg, Feuerschalen und Schirmplatanen als Schattenspender kommen hinzu und eine großzügige Gartenterrasse wird das Restaurant bereichern“, verrät die Geschäftsführerin, die mit ihrem Mann Johannes seit 1998 die Kothmühle führt.

Im Bereich der Seminarräume – diese werden noch bis 10. Oktober erneuert – wird außerdem eine 120 Quadratmeter große Pausenzone eingerichtet. „Eine großzügige Mostviertler Entschleunigungszone. Man tritt dort mit einem riesigen Weidenkorb ein und wird viele Elemente des Mostviertels wieder erkennen“, gibt Christiane Scheiblauer einen umfassenden Einblick in alle Adaptierungs- und Umbauarbeiten.

Am 21. August soll das Haus wieder in Betrieb gehen. Bereits am 22. August findet ein kleines Opening statt, und zwar im Rahmen des traditionellen Golfturniers, der Kothmühle Trophy. Nach dem Turnier in Ferschnitz lädt die Familie Scheiblauer zu Siegerehrung und Abendessen in ihr neues Haus.

„Möchten das Ankommen richtig zelebrieren“

Doch wer denkt, damit sei es mit der Neugestaltung der Kothmühle getan, der irrt gewaltig. „Man muss wissen, die Arbeiten heuer sind erst Phase eins. Der Grundgedanke, der den Resortgedanken vollendet, ist damit noch nicht zu Ende gedacht“, erklärt Scheiblauer. Doch bis die Phase zwei eingeläutet werden kann, steht noch ein großes Vorhaben am Plan.

„Die Zufahrt, ‚das Ankommen‘ der Gäste möchten wir völlig neu gestalten und betonen, es richtig zelebrieren“, erklärt die Geschäftsführerin.

„Den Garten vor der Kothmühle, die sich schon seit 1866 in Familienbesitz befindet, wollen wir in das Resort einschließen. Die Parkplätze sollen zurückgebaut werden und ein künstlerisches Monument wird die Gäste bei der Zufahrt begrüßen. Der Empfangsbereich wird völlig neu gestaltet und um die Kothmühle sind dann Bereiche zum ‚Entspannen‘ und viele ‚spannende‘ Bereiche für den aktiven Gast – etwa ein Baumhaus, ein Birnenlabyrinth, eine Birnerie und vieles mehr.“ Die Umsetzung von Phase zwei ist für 2017 geplant.

http://www.kothmuehle.at/