Erstellt am 17. August 2015, 10:07

von NÖN Redaktion

Musicalsommer mit 98,45 Prozent Auslastung. Am Samstag ging der Musicalsommer Amstetten zu Ende. Intendant Kropfreiter ist überglücklich mit den ersten Zahlen: Bei 18 Shows kamen heuer fast 11.000 Besucher.

Intendant Johann Kropfreiter war mit Ramesh Nair als Regisseur überglücklich. Foto: Schlemmer  |  NOEN, Schlemmer
Am Samstag schloss die Disco von „Saturday Night Fever“ zum allerletzten Mal ihre Pforten und beendete damit einen sehr erfolgreichen Musicalsommer 2015.

„Fast 11.000 Besucher geben uns recht“

Insgesamt gingen 18 Shows – inklusive vier Zusatzvorstellungen – über die Bühne der Pölz-Halle. Der Sound der Bee Gees erfreute in Summe 10.929 Besucher und bestätigt den Weg von Intendant Johann Kropfreiter: „Ich bin überglücklich. Was für ein Sommer. Fast 11.000 Besucher und eine Auslastung von 98,45% geben uns recht. Das Feedback des Publikums war sensationell und das beweisen nach der letzten Vorstellung auch die ersten Zahlen. Danke an mein tolles Team vor, hinter und auf der Bühne.“

Auch die Entscheidung, Ramesh Nair erstmals mit der Regiearbeit für „Saturday Night Fever“ zu betrauen, war „goldrichtig. Dass er ein Top-Choreograph ist, wissen wir bereits aus den vergangenen Jahren. Heuer hat er bewiesen, dass er auch mit der Doppelbelastung Regie-Choreographie souverän zurechtkommt. Seine Regiearbeit wurde auch von vielen Experten gelobt“, streute ihm Kropfreiter Rosen.

Viertstärkste Produktion im Theatersaal

Und auch der Besuchervergleich zu den Vorjahren entlockt dem Intendanten ein breites Grinsen: „Unter den 32 Sommerproduktionen in Amstetten rangiert „Saturday Night Fever“ nun auf Platz 9. Rechnet man nur jene Produktionen, die im Theatersaal stattgefunden haben, so belegt es nach „Fame“, „Joseph“ und „Flashdance“ sogar Platz 4.“

Im Vorjahr besuchten 12.437 Gäste „Flashdance“. 2013 lag man mit „Xanadu“ bei 7.566 Besuchern und 2012 sahen 6.050 den „Kleinen Horrorladen“.

„Im Vorjahr haben wir aufgrund des Hallenumbaus erst im August gespielt, zu einer Zeit, als alle anderen Theatersommer-Produktionen bereits beendet waren. Heuer haben wir wieder zwei Wochen früher gespielt, daher bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, so Kropfreiter.