Erstellt am 15. Dezember 2015, 05:23

von Hermann Knapp

Neue Baugründe in Oed. Richtung Norden werden 15 Parzellen aufgeschlossen, Private und Pfarre stellen Flächen zur Verfügung.

Bei der Besichtigung der neuen Baugründe in Oed: Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer und Vizebürgermeister Martin Kattner.Heribert Hudler  |  NOEN, Heribert Hudler

Die geplante Aufschließung von 6,7 Hektar Baugrund am Obstgarten war für die Gemeinde Anlass, ihr Entwicklungskonzept zu überarbeiten.

„Bei dieser Gelegenheit haben wir uns mit dem Raumplaner natürlich wirklich die ganze Gemeinde angeschaut, auch den Ortsteil Oed. Dort sind wir ja ebenfalls auf der Suche nach neuem Siedlungsgebiet“, berichtet Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer. Klar ist, dass zwischen der Autobahn und der B1 künftig kein neues Bauland mehr gewidmet wird. „Grund dafür ist, dass der Lärmpegel in diesem Bereich sehr hoch ist. Gründe, die dort schon gewidmet sind, bleiben aber natürlich erhalten“, sagt die Ortschefin.

Entwicklung Richtung Norden

Für Oed bietet sich daher nur eine Entwicklung Richtung Norden (Wallsee) hin an. „Und da sind wir tatsächlich schnell fündig geworden. Ich bin dem Pfarrer, dem Pfarrkirchenrat und natürlich der Diözese sehr dankbar, dass sie bereit sind, ein Areal zur Bebauung zur Verfügung zu stellen. Und es gibt noch drei Private, die ebenfalls Gründe abgeben.“

In einer ersten Phase sollen 15 Parzellen aufgeschlossen werden, zwei weitere Etappen sind möglich. Den privaten Grundbesitzern kauft die Gemeinde ihre Flächen ab. Mit der Diözese wird noch über das genau Prozedere verhandelt.

Da es sich um Hanglagen handelt, muss auch ein Retentionsbecken errichtet werden. Im Frühjahr soll umgewidmet und ab Mitte des Jahres aufparzelliert werden. Dann stehen die Gründe auch zum Verkauf.