Erstellt am 10. März 2016, 20:00

NÖN Sportlerwahl 2015: Jetzt wählen!.

 |  NOEN, NÖN

Das Voting ist beendet, die Stimmen werden im Moment ausgezählt.

Alle Sieger der Sportlerwahl 2015 werden in den NÖN-Lokalausgaben der Kalenderwoche 14 präsentiert!

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Auf der nächsten Seite ("Weiter" klicken): Die nominierten Sportler und Sportlerinnen im Porträt

Christine Seehofer, Racketlon/Sportunion Racketpoint Vienna, aus Prottes 

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Für die 20-jährige Protteserin war 2015 ein Jubeljahr: Zum ersten Mal holte sich der Youngster den österreichischen Staatsmeistertitel bei den Damen in der Eliteklasse. Zusätzlich gab es auch Platz eins im Doppel (mit Schwester Elisabeth) und Mixed-Doppel (gemeinsam mit Hans Sherpa). Damit ist sie unangefochten Nummer eins in Österreich. Aber auch international konnte das Nationalteammitglied reüssieren: Bei den Austrian Open in Wiener Neudorf siegte sie ebenfalls - das Event zählt zur Super-World-Tour im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis, vergleichbar mit den Grand-Slams im Tennissport. Bei der EM in Prag im November gab es dann auch vier Medaillen, u.a. Bronze im Elitebewerb der Damen. Als das reicht auch, um in der Weltrangliste auf Nummer eins zu stehen, mit zarten 20 Jahren…

Doris Mader, Tischtennis/BSV Weißer Hof, aus Gänserndorf

x  |  NOEN, Franz Baldauf (Franz Baldauf)
Die Rollstuhl-Tischtennisspielerin schaffte 2015 wieder den Weg zurück in die absolute Weltspitze. Neben ihrer nationalen Dominanz (mit allen Landes- und Staatsmeistertiteln in ihrer Klasse) war die EM-Bronzemedaille in Dänemark im Oktober die gelungene Generalprobe für die Paralympics 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien), wo Mader wieder eine olympische Medaille will. Parallel arbeitet die 38-jähringe Linkshänderin, die 2007 ihre Trainerausbildung abgeschlossen hat, viel mit Kindern. Vor allem mit dem Nachwuchs des TTC Strasshof und TTC Angern, die alle Tipps und Tricks der Weltklassesportlerin dankbar aufnehmen. „Damit möchte ich auch Barrieren und Berührungsängste abbauen und natürlich die Werbetrommel für den Tischtennissport rühren.“ 

Laura Göttfert, Rope-Skipping/SV Gymnastics,  Gänserndorf

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Göttfert zählte zu den besten Rope-Skipperinnen, oder Seilschnurspringerinnen, des Landes. 2015 verteidigte Sie ihren Staatsmeistertitel aus dem Jahr davor in souveräner Manier. Einziger Wermutstropfen: die Europameisterschaften im deutschen Idar-Oberstein musste Sie wegen einer Verletzung ausfallen lassen. So konnte sich die 21-Jährige aber auch ihrer zweiten Leidenschaft widmen, nämlich ihrem Engagement als Nachwuchstrainerin bei den Gymnastics, dem Gänserndorfer Turn-Aushängeschild. Nächstes Ziel sind die Weltmeisterschaften im schwedischen Malmö im kommenden Sommer. Für Göttfert wäre es nicht die ersten weltweiten Titelkämpfe, sie nahm bereits an einer WM (in Florida) in dieser koordinativ und fitnesstechnisch anspruchsvollen Sportart teil.

Katharina Würrer, Tanzen/ ATSC Imperial Wien, aus Spannberg

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Würrer ist eine der Top-Tänzerinnen aus der „Tanzhochburg“ Marchfeld. Die 23-jährige Spannbergerin holte 2015 mit Partner Gustavs Arajs den österreichischen Staatsmeistertitel in den lateinamerikanischen Tänzen und löste damit auch das WM-Ticket für Schwechat. Dort vertrat Sie rot-weiß-rot im November ausgezeichnet und tanzte sich mit Arajs bis ins Semifinale. Zum Drüberstreuen gab es bei den WDSF World Open, einem der höchst dotierten Tanzturniere weltweit, eine Top-15 Platzierung für die Beiden. Damit machten die beiden Nationalteammitglieder den nächsten Schritt nach vorne in ihrer Karriereplanung. 

Kata Takács, Basketball/ Herner TC, aus Deutsch-Wagram

x  |  NOEN, Michael Filippovits, Pictorial
 Ein Wechselbad der Gefühle erlebte die 24-jährige Basketballspielerin: Auf der einen Seite standen ein dritter Platz in der Meisterschaft und starke Auftritte im Europacup mit ihrem ungarischen Spitzenklub Györ, auf der anderen Seite eine schwere Verletzung, welche sie die Teilnahme an den Play-offs kostete. Trotzdem flatterten Angebote von europäischen Spitzenclubs ins Haus. Zunächst blieb Sie aber in Ungarn, ehe sie im Herbst kurzfristig ein Angebot aus der renommierten deutschen Bundesliga kam und Sie in den Ruhrpott, zum Herner TC wechselte. Schließlich ist Sie auch weiterhin eine Stütze des österreichischen Basketballnationalteams der Frauen

Rainer Predl, Extremsportler/LC Strasshof, aus Lassee

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Ein turbulentes Jahr liegt hinter dem 25-jährigen Extremläufer: Im Februar knackte er in Gänserndorf den Weltrekord über „Sieben Tage auf dem Laufband“ – innerhalb von 168 Stunden absolvierte er unglaubliche 852,46 (!) Kilometer auf dem Laufband. Danach der Schock: bei einem Trainingslauf in seiner Heimatgemeinde brach er sich die Kniescheibe. Aber Predl jammerte nicht, war in Rekordzeit wieder fit und trainiert seit dem Spätherbst wieder für seinen nächsten Rekordversuch: Die „48 Stunden um Asten“ in Oberösterreich, wo der Lasseer einen neuen österreichischen Rekord im 48-Stundenlauf aufstellen will, Dazu gehört auch, zwei Tage lang ohne schlafen. „Vom Kniescheibenbruch zum Rekordbruch“, kommentierte Predl gewohnt launig.
 

Patrick Ganselmayer, Judo/UBC Marchfeld, aus Lassee

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Der 19-jährige Judoka kletterte 2015 weiter nach oben auf der Karriereleiter: Sieg bei den ASKÖ-Bundesmeisterschaften, Platz zwei bei den österreichischen U21-Meisterschaften in seiner Gewichtsklasse (bis 81kg) dazu mehrere Europacupeinsätze, die auch die Nationalteamtrainer auf ihn aufmerksam werden ließen. Zum Drüberstreuen schaffte er, gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Bernhard Alber, den dritten Platz im Judo-Mannschaftsbewerb (=österreichische Team-Staatsmeisterschaften) mit der Wettkampfgemeinschaft Wimpassing/Lassee. Und als das nicht genug wäre, gehört Ganselmayer auch im Jiu-Jitsu zu den besten Kämpfern in ganz Niederösterreich.
 

Martin Rathmayer, Kegeln, KSK Orth/Donau

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Der 23-Jährige zählt derzeit zu den großen Kegel-Nachwuchshoffnungen Österreichs. Mit seinem Verein KSK Orth/Donau legte er 2015 eine Siegesserie hin, die seinesgleichen sucht. Ohne Punkteverlust wurde im Frühjahr der Meistertitel in der 2. Bundesliga Nord geholt und auch im Herbst feierte man mit zehn Siegen am Stück Platz eins in der 1. Bundesliga  und ist auf bestem Wege in die Superliga, Österreichs oberste Spielklasse aufzusteigen. Selbstredend mit Martin Rathmayer als absoluten Leistungsträger und Aushängeschild. Zudem holte er sich noch sensationell Platz zwei beim U23-Weltpokal im Sommer und bewies, dass er auch international mit den besten Nachwuchskeglern der Welt mithalten kann.
 

Daniel Janicijevic, Boxen/Bounce Club Vienna, aus Strasshof

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Janicijevic (18 Jahre alt) zählt zu den besten Nachwuchsboxern Österreichs und landete 2015 einige Volltreffer: Der Youngster sorgte bei den Staatsmeisterschaften in Wörgl (Tirol) für eine Überraschung, holte sich beim ersten Antreten bei den Männern prompt den Titel im Halbweltergewicht. „Ich war gut vorbereitet, habe mich gut gefühlt und dann noch besser geboxt“, analysierte das Top-Talent vom Wiener Boxclub Bounce, wo er unter den Fittichen von Daniel Nader trainiert. Auch bei der U19-EM in Polen bewies er Talent. Damit lebt die Chance weiter, Österreich bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio zu vertreten. Dafür muss er aber bei einem der zwei Qualifikationsturniere im kommenden Frühjahr in der Türkei und Aserbaidschan das Ticket.
 

Maximilian Münzker, Leichtathletik/ULC Weinland, aus Jedenspeigen

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Der 18-jährige Jedenspeigner ist der beste Nachwuchssprinter Österreichs: 2015 knackte er zunächst den österreichischen U18-„Uraltrekord“ über 100-Meter in 10,74 Sekunden, löste damit auch das Ticket für die U18-Leichtathletikweltmeisterschaften im kolumbianischen Cali. Dort setze er dann das nächste Ausrufezeichen: Im Vergleich mit den Usain Bolts und Tyson Gays der Zukunft schaffte er es bis ins Halbfinale und belegte am Ende Platz 20. Auch über die 200-Meter schaffte er es zu seinen ersten Nachwuchsweltmeisterschaften. So gut war in den letzten Jahren kein heimischer Sprinter mehr klassiert gewesen. Zum Drüberstreuen gab es wieder Landesmeistertitel und auch Spitzenplätze bei den österreichischen U18- und U20-Meisterschaften