Erstellt am 10. März 2016, 20:00

NÖN Sportlerwahl 2015: Jetzt wählen!.

 |  NOEN, NÖN

Das Voting ist beendet, die Stimmen werden im Moment ausgezählt.

Alle Sieger der Sportlerwahl 2015 werden in den NÖN-Lokalausgaben der Kalenderwoche 14 präsentiert!

Danke für Deine Teilnahme!

Auf der nächsten Seite ("Weiter" klicken): Die nominierten Sportler und Sportlerinnen im Porträt

Verena Ledermüller, DFC Möbel Handl Heidenreichstein, Fußball 

x  |  NOEN
Bereits im zarten Alter von 13 Jahren wurde Verena Ledermüller beim DFC Heidenreichstein, damals in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs, ins kalte Wasser geworfen und schnupperte Luft in der Kampfmannschaft. Damals noch als Stürmerin. Heute hilft die technisch versierte Spielerin auf dem gesamten Spielfeld aus, steht in der Verteidigung ihre Frau, verteilt im Mittelfeld gekonnt die Bälle und ist treffsicher im Sturm (104 Tore in 138 Spielen sprechen eine eindeutige Sprache). Kurzum ist die 24-Jährige eine der wichtigsten Spielerinnen bei den Burgstädterinnen und hatte auch maßgeblichen Anteil am Gebietsliga-Meistertitel 2015 und dem folgenden Höhenflug in der Landesliga.

Bettina Schnabl, ASV Eaton Schrems, Fußball 

x  |  NOEN
Bettina Schnabl ist die Frau für die ruhenden Bälle beim ASV Schrems. 2015 erzielte sie sechs ihrer zwölf Tore in der AKNÖ Frauen-Landesliga aus Freistößen oder Elfmetern. Im Defensiv-Spiel macht sie ebenso wenige Kompromisse wie im Spiel nach vorne und ist damit eine der Leitfiguren in der Schremser Frauenmannschaft. Bei den Granitstädterinnen schnürt Schnabl praktisch seit der Mannschaftsgründung ihre Fußballschuhe – seit 2009. Das Zeug zur Fußballerin holte sie sich beim Heimatverein SCU Nondorf.

Andrea Past, UBBC Gmünd, Basketball

x  |  NOEN
Wenn sie spielt, steht Andrea Past in der Top-Scorer-Liste meist ganz vorne. Die Waldensteinerin ist in der Frauen-Mannschaft des UBBC Gmünd zu einem Punktegaranten herangewachsen. Seit 2009 ihr Debüt in der Damen-Landesliga gegeben hat, hamsterte sie satte 1.484 Punkte. Die 24-Jährige steht damit am dritten Rang der All-Time-Punkte-Bestenliste der Gmünder Basketballer. Mit ihren Punkten brachte sie dem UBBC 2015 den Vizelandesmeistertitel ein. Heuer zittert sogar Serienmeister Baden vor Past und ihren UBBC-Mädels.

Ulrike Rosenmayer, UTK Mautern, Tennis

x  |  NOEN
Die Gmünderin Ulrike Rosenmayer ist das Tennis-Aushängeschild des Bezirks Gmünd. Schon in jungen Jahren lehrte sie, damals für den UTC Hoheneich, so manchen Älteren das Fürchten. Es folgten Kreis-, Landesmeistertitel und Podestplätze bei den Österreichischen Meisterschaften. Im Jahr 2010 verließ Rosenmayer, damals schon für die 1. SVg Gmünd in der Landesliga A spielend, das obere Waldviertel und dockte beim UTK Mautern an. Dort bewältigte die 24-Jährige, die mittlerweile auch schon eine Handvoll WTA-Punkte gesammelt hat, im Vorjahr ihr Ziel, Bundesliga zu spielen.

Alexandra Meixner, Sole Runners, Ultrasport 

x  |  NOEN
Zehn Ironmen am Stück, mit dem Rad als schnellste Frau Österreich umrundet – wenn Alexandra Meixner Sport betreibt, wird es immer ultra. Die sportelnde Frauenärztin aus Harmanschlag. 2004 finishte die sportelnde Gynäkologin aus Harmanschlag ihren ersten Marathon. Danach ging’s für die heute 44-Jährige nur mehr um die Länge. 2008 ihr erster Ironman, 2011 zwei Ironmen hintereinander und schließlich ein Ultra-Deca-Triathlon – also zehn Ironmen am Stück –, der seit 2015 als Welt-/Europarekord anerkannt ist. Aber dem nicht genug finishte Meixner 2015 auch das Nonstop-Radrennen „Race Around Austria“ – als erste Einzel-Fahrerin überhaupt. Und für 2016 stehen die Pläne auch schon fest: Ein Double-Deca-Triathlon soll’s werden (zwanzig Ironman am Stück, also wieder Weltrekord).

Bernhard Brantner, Mittelfeldspieler und Kapitän, ASV Eaton Schrems

x  |  NOEN
Wer ASV Schrems sagt, muss auch Bernhard Brantner sagen. Seine ersten fußballerischen Schritte machte der Kottinghörmannser zwar noch beim Nachbarschafts-Klub Langschwarza, im Alter von 16 Jahren zog es den mittlerweile 29-Jährigen aber nach Schrems. Mit den Granitstädtern feierte er 2005 auch den Aufstieg in die 1. NÖN Landesliga, wo Brantner seine ersten Einsatzminuten in der Kampfmannschaft sammelte. Seit Jahren ist die rechte Seite sein Rajon – egal ob als Mittelfeldspieler oder als Außenverteidiger. Seit 2014 ist Brantner auch Kapitän. 

Christian Nöbauer, Außenverteidiger und Kapitän, SC Sparkasse Gmünd

x  |  NOEN, tanzer-art
Christian Nöbauer ist die Konstante beim SC Gmünd. Der 24-Jährige ist seit dem Abgang von Tormann Peter Rosenmayer der einzige Spieler im Kampfmannschaftskader, der seine gesamte Karriere in der Bezirkshauptstadt verbracht hat – erst bei EPSV und SV, danach im Fusionsklub SC Gmünd. Nur logisch also, dass Nöbauer seit zwei Jahren die Grenzstädter auch als Kapitän aufs Feld führt. Seine Position ist links in der Viererkette, wo der Außenverteidiger den Angreifern das Fürchten lehrt. Mindestens genauso gefürchtet sind allerdings seine Vorstöße, mit denen er nicht selten Tore einleitet. 

Hannes Filler, Playing Manager, Schremser Beers

x  |  NOEN
Bereits im Alter von zwölf Jahren spielte Hannes Filler 2002 erstmals in der Zweier-Mannschaft der Schremser Beers, schon ein Jahr später gab er sein Debüt im A-Team der Waldviertler Baseball-Pioniere. Er machte den Aufstieg bis zum Fixpunkt in der Bundesliga und den Fall bis zur Mannschaftsauflösung 2013. Nur ein Jahr später waren die Beers wieder da. Mittendrin war Hannes Filler. Endgültig zur absoluten Spitze stieg der mittlerweile 25-Jährige bei der Rückkehr in die Regionalliga Ost auf. Als Spielertrainer leitet er nicht nur die sportlichen Geschicke, er ist auch auf dem Platz das Um und Auf. Die Teams wählten Filler 2015 zum MVP (Most valuable Player, wertvollster Spieler) der Regionalliga.

Armin Kugler, Holzsportler, Verein der Waldviertler Forstarbeiter

x  |  NOEN
Armin Kugler ist aktuell DER Holzsportler Europas. In Österreich kann dem Steinbacher (Gemeinde Brand-Nagelberg) ohnehin schon seit 2013 keiner mehr etwas vormachen – er ist dreifacher Staatsmeister (Er löste als solcher im Übrigen den Oberlembacher Josef Laier ab.). Im Jahr 2014 holte sich der selbstständige Forstarbeiter nach der Bronzemedaille 2013 auch den Eurojack-Gesamtsieg – gleichbedeutend mit dem Europameister-Titel. So gut war vor ihm kein anderer Österreicher. Und weil doppelt besser hält, wiederholte der 24-Jährige seinen Erfolg 2015 gleich noch einmal.

Manuel Weissensteiner, Sprinter, ULV Krems

x  |  NOEN
Medaillen und Rekorde pflastern den Weg von Manuel Weissensteiner aus Hörmanns bei Weitra. Der erst 16-Jährige ist der schnellste Sprinter des Waldviertels – und 2015 war sein bisher erfolgreichstes Jahr. Schon im Jänner fuhr er unter der Flagge des LT Gmünd die ersten Früchte seines harten Wintertrainings ein: Gold über 60m und Gold über 200m bei den NÖ-Hallenmeisterschaften. Outdoor schnappte er sich bei der Landesmeisterschaft Silber über 100m und Bronze über 200m. Dazwischen gab’s etliche Erfolge bei Leichtathletik-Meetings (auch international). Darüber hinaus unterbot Weissensteiner seine 100m-Bestzeit gleich dreimal: erst auf 11,54sek, dann auf 11,51sek und letztlich sogar auf 11,49sek. Und die Zeichen stehen gut, dass die Leistungskurve beim Hörmannser weiter bergauf geht. Mit Ende des Jahres wechselte er nämlich vom LT Gmünd zum ULV Krems, wo das Muskelpaket sein Training weiter intensiviert