Erstellt am 10. März 2016, 20:00

NÖN Sportlerwahl 2015: Jetzt wählen!.

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Das Voting ist beendet, die Stimmen werden im Moment ausgezählt.

Alle Sieger der Sportlerwahl 2015 werden in den NÖN-Lokalausgaben der Kalenderwoche 14 präsentiert!

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Auf der nächsten Seite ("Weiter" klicken): Die nominierten Sportler und Sportlerinnen im Porträt

Marlies Männersdorfer, Turnen, SV Gymnastics Gänserndorf, aus Obersdorf

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Einen großen Sprung in ihrer Karriere vorwärts machte Kunstturnerin Marlies Männersdorfer: Die 18-Jährige wechselte im Frühjahr in das nationale Leistungszentrum nach Vorarlberg, nahm im Juni an den ersten European Games in Baku teil  und schaffte im Herbst bei den Staatsmeisterschaften in Innsbruck mit Rang vier den endgültigen Sprung an Österreichs Spitze. Als Krönung durfte Sie an den Weltmeisterschaften in Glasgow teilnehmen und vertrat Österreich würdig: Mit dem sechsköpfigen Damenteam konnte sie sich im Feld der weltbesten Kunstturnerinnen auf Rang 23 klassieren. „Das war Adrenalin und Gänsehaut pur“, schwärmte das Weinviertler Ausnahmetalent.

 

Katrin Engel, Handball, Thüringer HC, aus Kottingneusiedl

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Die 31-jährige Kottingeusiedlerin Engel wurde auch 2015 mit ihrem Thüringer HC wieder deutscher Meister und Cupsieger, schaffte dabei auch einen persönlichen Meilenstein: Im Herbst warf sie das 1.000 Tor für den deutschen Serienmeister, ein einsamer Rekord. Und auch aktuell liegt man in der Tabelle der deutschen Bundesliga wieder  auf Platz eins, steuert dem sechsten Meistertitel in Folge zu. Einzig in der Champion League mussten Engel und Co. schon frühzeitig die Segel streichen. Daneben führte sie immer noch  die österreichische Damennationalmannschaft als Kapitänin aufs Feld und bringt dort mit ihrer Routine Ruhe ins Spiel der blutjungen Mannschaft.

 

Marlene Schilling, Radsport, NÖ Radunion Vitalogic, aus Wolkersdorf

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Das Comeback des Jahres lieferte Marlene Schilling: Die 19-jährige Wolkersdorferin, die Ende 2014 wegen des Pfeifferschen Drüsenfiebers eine Zwangspause einlegen musste, schwang Sie sich im Frühjahr 2015 wieder auf den Sattel. Nach ersten Renneinsätzen ab April und der bestandenen Matura, krönte Schilling ihre Rückkehr:  Ende Juni bestritt die Weinviertlerin die österreichischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren und konnte sich in der U23-Klasse die Bronzemedaille sichern. „Das war wohl meine schönste Medaille.“ Danach wagte Sie sich auch wieder zu internationalen Rennen und begann im Herbst ihr Studium an der Wirtschaftsuniversität.

Victoria Lauda, Schach, Tanzsport, SC Wolkersdorf, aus Obersdorf

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Lauda, das sportliche Multitalent aus Pillichsdorf bewies 2015, dass Denk- und Fitnesssport durchaus zusammenpassen. Die 13-Jährige holte zunächst zum zweiten Mal in Folge den Unter-14 Landesmeistertitel im Schach, zählt damit zu den begabtesten Spielerinnen des Landes.Sie ist nun schon 4-fache NÖ Landesmeisterin. Danach schwang Sie auch das Tanzbein und holte den Gesamtsieg in der „Go4Dance“-Turnierserie für die Jugend und Allg. Klasse Latein und Standard in der Frühlings- als auch Herbstserie. 

Petra Ehardt, Duathlon, LAC Harlekin Mistelbach, aus Niederleis

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Die knapp 40-jährige Petra Ehardt hat seit ihrer Vereinszugehörigkeit 2014 eine enorme Entwicklung hingelegt und hat 2015 als Mitglied das LAC Harlekin/Tri Team Neudorf auch einiges gewonnen: Unter anderem wurde Sie NÖ-Landesmeisterin im Duathlon, sowohl im Einzel als auch im Team. Des Weiteren holte Ehardt den Gesamtsieg bei den Damen im  Weinviertler Radcup. Ziel der ehrgeizigen und sympathischen LAC-lerin ist nun ein Langdistanztriathlon. „In dieser Verfassung wird man darauf nicht lange warten müssen“, streut ihr auch LAC Harlekin Vereinsobmann Markus Reidlinger Rosen.

Stefan Ehrentraut, Am. Football, Vienna Vikings, aus Unterolberndorf 

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Für den 20-jährigen Stefan Ehrentraut war 2015 ein Jahr der Veränderungen: Im Frühjahr schaffte er es mit seinen Vienna Vikings in das Finale der Austrian Bowl, dem Endspiel um den österreichischen Staatsmeistertitel im Amerivcan Football, wo man Tirol unterlag. Danach gab er bekannt, dass seine sportliche Zukunft im Mutterland des American Footballs, den USA, liegt. Boten ihm doch gleich mehrere Hochschulen so genannte „Scholarships“ (=Stipendien) an, aufgrund seiner starken Leistungen und noch stärkeren Entwicklung in den letzten zwei Jahren. Im Spätherbst fiel dann die Entscheidung für die Alderson Broaddus University in West Virginia: Seine neue Mannschaft ist ein Division II-College und spielt eine Liga unterhalb der prestigeträchtigen Division I, wo sich die besten US-Teams messen.

Thomas Appel, Laufsport, ohne Verein, aus Ungerndorf

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Der 35-jährige Marathonläufer schrieb die sentimentale Sportgeschichte des Jahres 2015: Im Februar schlug das Schicksal beim Weinviertler brutal zu, aus einer übergangenen Grippe wurde eine Gesichtslähmung, die ihn zu einer Sportpause zwang. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Bei einem Belastungs-EKG wurde ein Ruhepuls von 32 festgestellt, selbst für trainierte Ausdauersportler ein Wert am unteren (und für den Menschen gefährlichen) Ende der Skala.  Doch nach Wochen Infusionen, Tabletten und stationärer Behandlung besserten sich die Werte – und nur ein paar Monate später schlüpfte Appel schon wieder in den Laufschuhen. Und im November gab es das Happy-End in Amsterdam: Beim dortigen Marathon schaffte es Appel trotz widrigstem Wetter über die Ziellinie und krönte damit sein Comeback: „Weil Aufgeben gibt es bei mir nicht.“

Lukas Windischberger, Racketlon/Racketpoint Vienna, aus Groß-Engersdorf  

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2015 war endlich das Jahr des Durchbruchs für Lukas Windischberger: Im Herbst holte er nicht nur überraschend den Staatsmeistertitel sondern fuhr auch sein bestes internationales Einzelergebnis bei den Austrian Open in Wiener Neudorf ein. Erst im Finale unterlag er dem dänischen Weltmeister und Weltranglistenersten Jesper Ratzer. Und auch bei der EM in Prag gab es zweimal Edelmetall: Bronze im Einzel und Silber im Teambewerb. Kein Wunder also, dass Windischberger über das vergangene Jahr sagt: „Besser hätte ich es mir nicht erträumen können.“ Der Lohn dieser Erfolge: In der Weltrangliste hat sich der 24-jährige Weinviertler mittlerweile bis auf Rang vier hochgearbeitet.

Markus Holzmann, Laufsport, LAC Harlekin Mistelbach, aus Gaweinstal

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Beim Raiffeisen Weinviertler Laufcup, der größten Laufserie im Weinviertel und einer der größten in ganz Niederösterreich, gibt es 2015 einen neuen Gesamtsieger: Markus Holzmann. Das Lauf-Ass des LAC Harlekin Mistelbach war von Anfang an dabei und feiert insgesamt sieben Siege bei der 14 Läufe umfassenden Serie. Damit krönt er sich im Spätsommer zum Gesamtsieger 2015 und tritt die Nachfolge von Mario Bauernfeind an. Besonders schön: Jahrelang war er schon im Spitzenfeld mit starken Platzierungen vertreten, aber immer wieder schnappte ihm ein anderer Top-Läufer den Sieg weg. Zum Drüberstreuen ist bzw. war er auch bei der Weinviertler Winterlaufserie kaum zu schlagen.

Martin Steingassner, Tischtennis, TTSG Weinviertel, aus Mistelbach

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Das große Nachwuchstalent aus Mistelbach feierte mit der TTSG Weinviertel Niederösterreich im Frühjahr 2015 einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte: Die Mistelbach stiegen in die 2. Bundesliga auf und katapultierten sich somit unter die besten 20 Mannschaften Österreichs. Im Herbst legte man noch ein „Schäuflein“ nach und etablierte sich sofort im Mittelfeld der Liga.  Auch dank Steingassner, der 2015 auch den dritten Platz bei den Unter-21 Landesmeisterschaften belegte. Kein Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass Niederösterreich wohl den stärksten Nachwuchs des ganzen Landes besitzt.