Erstellt am 12. März 2016, 04:09

von Hermann Knapp

Oed: Betriebsgebiet direkt an der A1. 2,2 Hektar in bester Lage stehen zur Verfügung. Ortschefin Hinterholzer hofft auf arbeitsintensiven Gewerbebetrieb.

Oed hat ein ideales Betriebsgebiet direkt neben der Autobahnauffahrt. Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer hofft auf einen arbeitsintensiven Gewerbebetrieb. Foto: Hudler  |  NOEN, Hudler

Rund 2,2 Hektar Betriebsgebiet stehen im Bereich zwischen Ortsende und Lagerhaus noch zur Verfügung. Im Vorjahr sah es ja so aus, als könnte Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer einen ganz dicken Fisch mit bis zu 150 Mitarbeitern für das Areal an Land ziehen.

Polen bekam Last Minute den Vorzug

Doch nach monatelangen Verhandlungen hat sich diese Hoffnung zerschlagen. „Im letzten Moment hat die Konzernleitung dann leider doch beschlossen, lieber ein polnisches Werk zu stärken“, bedauert die Ortschefin. Die Flinte ins Korn zu werfen ist ihre Sache aber nicht.

„Ich bin zuversichtlich, dass sich bald andere Interessenten melden werden. Das Betriebsgebiet ist voll aufgeschlossen und mit seiner Nähe zum Autobahnanschluss sicher für viele Unternehmen attraktiv“, erklärt Hinterholzer. Eine Firma könnte nach Erwerb des Areals umgehend mit dem Bau beginnen.

Die Gründe gehören einem privaten Eigentümer und der Pfarre. „Beide haben uns aber eine Option eingeräumt, sodass wir das Areal rasch an einen Interessenten vergeben können“, sagt die Ortschefin.

Natürlich wünscht sich Hinterholzer für den Standort einen Gewerbebetrieb, der viele Arbeitsplätze (auch für Gemeindebürger) schafft.