Erstellt am 28. September 2015, 09:35

von Hermann Knapp

Neue Obmänner gekürt. Ortspartei Amstetten und Gemeindepartei wählten neuen Vorstand. Reinhard Aigner und Andreas Gruber nun an der Spitze.

Beim Gemeindeparteitag: Bundesrat Andreas Pum, Stadtrat Anton Geister, Ortsparteiobmann von Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth, der neue Amstettner Ortsparteivorsitzende Reinhard Aigner, Vizebürgermeister Dieter Funke, der neugekürte Gemeindeparteiobmann Andreas Gruber, Ewald Übellacker, Ortsparteiobmann von Mauer-Greinsfurth, und Gemeinderat Johann Ebner. Foto: Heribert Hudler  |  NOEN, Heribert Hudler

Die ÖVP hat am Donnerstag der Vorwoche in der Ortspartei Amstetten und in der Gemeindepartei die Weichen neu gestellt und neue Vorstände und Obmänner gekürt. Zum neuen Gemeindeparteiobmann wurde mit 100 Prozent der Stimmen Gemeinderat Andreas Gruber gewählt, neuer Ortsparteiobmann wurde – ebenfalls mit 100-prozentiger Zustimmung – Gemeinderat Reinhard Aigner.

Funke verwies auf „christlich-soziale Grundhaltung“

Vizebürgermeister Dieter Funke ging in seiner Ansprache auf aktuelle Themen der Stadtpolitik ein – unter anderem natürlich die Containerdörfer für Flüchtlinge.

„Aufgrund unserer christlich-sozialen Grundhaltung treten wir dafür ein, Hilfsbedürftigen Hilfe zu geben. Dass das für die Stadt eine Herausforderung darstellt, ist keine Frage. Klar muss sein: Jeder, der zu uns kommt, muss auch unsere Werte anerkennen – wie die Stellung der Frau in der Gesellschaft, das Recht auf Eigentum etc.“, betonte Funke.

In der Stadtpolitik sei nach der Wahl leider eine große Chance vertan worden. Nachdem die Absolute der SPÖ gefallen sei, habe sich die Chance geboten, in Amstetten tatsächlich wieder Politik zu machen: „Doch leider ist es jetzt so, wie es zuvor war. Die Grünen haben ihre Werte aufgegeben und der SPÖ wieder zur Absoluten verholfen. Die ÖVP ist die einzige Fraktion, die im Gemeinderat dagegen hält und konstruktiv für die Stadt arbeitet.“

Bundesrat Andreas Pum ging in seiner Rede natürlich ebenfalls auf die Flüchtlingskrise ein. „60 Prozent der Bevölkerung sind davon bisher nicht betroffen, und dennoch heulen viele leider mit den Kritikern mit.“ Von außen Zurufe zu machen sei einfach, aber wenn es darum gehe, sich zu engagieren und einzubringen, dann würden die Reihen rasch sehr dünn.

Umso erfreulicher sei es, dass die ÖVP in Amstetten personell nach wie vor gut aufgestellt ist.